Im Rahmen des Projekts Selva Paranaense Vida Nativa entwickelt die Organisation Nideport ein umfassendes Programm zur Umweltbildung mit starker territorialer Vernetzung. Die Initiative bezieht Schulen, lokale Gemeinschaften und indigene Völker ein, mit dem Ziel, den Atlantischen Wald zu erhalten und die Prävention von Umweltgefahren zu stärken.
Der Ansatz basiert auf dem gemeinschaftlichen kollaborativen Lernen, bei dem die Umweltbildung gemeinsam mit Lehrern, Schülern, Nachbarn und Gemeindereferenten aufgebaut wird.
Workshops, Treffen und Spenden
Zu den herausragenden Aktionen gehören:
- Workshops in ländlichen Schulen und offene Treffen in Gemeinden, um den Umweltschutz, die ökologische Wiederherstellung und den Klimawandel zu fördern.
- Spende von Ausrüstung und Labormaterialien an die technische Sekundarschule von Cruce Caballero, von wo aus Wasser- und Bodenanalysen durchgeführt werden, um mögliche Kontaminationen im Zusammenhang mit Abholzung und intensivem Einsatz von Agrochemikalien zu erkennen.
- Bildungsbesuche auf dem Land mit Studenten von Umweltstudiengängen auf tertiärem Niveau, die die Naturschutzarbeit kennenlernen und professionelle Praktiken in geschützten Waldgebieten planen können.
Wissenschaft, Technologie und altes Wissen
Das Programm kombiniert fortschrittliche Technologie und wissenschaftliche Ausbildung mit dem traditionellen Wissen der lokalen Gemeinschaften.
- Nideport stellt technische Ausrüstung, Überwachungswerkzeuge und Schulungen bereit.
- Die Gemeinschaften teilen Wissen über Waldzyklen, Biodiversität, kulturelle Praktiken und harmonisches Zusammenleben mit der Umwelt.
Diese Arbeit wird in enger Zusammenarbeit mit den Mbyá Guaraní-Gemeinschaften durchgeführt, insbesondere mit der Tekoa Alecrín, die sich in der Nähe des Projekts Vida Nativa befindet.

Prävention von Waldbränden
Das Programm umfasst spezifische Schulungen für Anwohner und lokale Akteure in:
- Früherkennung von Risiken.
- Verantwortungsvoller Umgang mit dem Gebiet.
- Schutz des einheimischen Waldes.
Diese Maßnahmen werden durch den Einsatz von Sensoren, Drohnen und Echtzeit-Überwachungssystemen ergänzt, um die Umweltsicherheit in der Region zu stärken.
Eine langfristige Vision
„Wir glauben, dass Umweltbildung ein Schlüsselwerkzeug für den langfristigen Naturschutz ist. Die Zusammenarbeit mit Schulen und Gemeinschaften ermöglicht es, eine Beziehung der Fürsorge mit dem Wald aufzubauen, die Generationen überdauert“, betonte Juan José Nuñez, CEO und Mitbegründer von Nideport.
Soziale und ökologische Auswirkungen
Das Projekt Vida Nativa schützt mehr als 22.850 Hektar einheimischen Wald in Misiones und verfügt über internationale Zertifizierungen, die seinen positiven Beitrag zum Klima, zur Biodiversität und zu den lokalen Gemeinschaften anerkennen.
Mit diesen Maßnahmen konsolidiert Nideport ein Modell der Umweltwiederherstellung, das:
- Ökosysteme wiederherstellt.
- Das lokale soziale Gefüge stärkt.
- Umweltbildung fördert.
- Kollektives Wissen aufbaut, um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen.
Das Programm Selva Paranaense Vida Nativa zeigt, dass der Umweltschutz effektiver ist, wenn er mit Bildung, Wissenschaft und altem Wissen verknüpft wird.
Die Kombination aus Technologie, Gemeinschaftsbeteiligung und sozialem Engagement macht dieses Projekt zu einem Vorbild für Nachhaltigkeit und Resilienz in der Region.



