Nach einem Monat ständigen Kampfes haben die Brände in Chubut mehr als 47.000 Hektar verbrannt, was die Provinz zur am stärksten betroffenen Region durch das Feuer in Patagonien macht.
Jetzt, trotz drei Tagen günstiger Wetterbedingungen, die den Feuerwehrleuten eine Atempause verschafften, bleiben die Hauptbrandherde aktiv.
Außerdem drohen sie, sich bei der Rückkehr der hohen Temperaturen an diesem Freitag wieder zu entzünden.

Die Wetterpause ermöglicht eine Intensivierung des Kampfes gegen die Brände in Chubut
In den letzten Tagen haben leichte Regenfälle, die Abnahme des Windes und mäßige Temperaturen es ermöglicht, die Bekämpfung der Brände in Chubut zu intensivieren.
Dank dessen konnten die Luftmittel in dieser Woche Wasserabwürfe ohne Einschränkungen auf die verschiedenen Fronten durchführen.
Am Boden haben schwere Straßenbaugeräte Feuerbarrieren errichtet, um das Fortschreiten der Flammen zu behindern.
Dennoch bleiben die Hauptbrandherde aktiv und sorgen in ganz Chubut für Besorgnis.
Die Situation bleibt äußerst heikel, insbesondere in nahegelegenen Gebieten von Cholila. Diese Ortschaft ist am stärksten durch die Nähe der Feuerfronten gefährdet.
Prognose erzeugt Warnungen und Hoffnungen
Die Bekämpfungsorganisationen analysieren mit Besorgnis die Prognose für die kommenden Stunden. Es wird eine Rückkehr der hohen Temperaturen und ein Anstieg des Windes für diesen Freitag erwartet.
Diese Faktoren könnten die Intensität des Feuers in Chubut wieder entfachen. Dennoch gibt es einen Hoffnungsschimmer in der mittelfristigen Prognose.
Vom Feuerbekämpfungssystem von Chubut wurde angegeben: „Ab dem kommenden Montag und für fünf Tage sind starke Regenfälle und sogar Schnee in höheren Lagen vorhergesagt“. Dieses Phänomen würde einen deutlichen Temperaturrückgang verursachen.
„Wir glauben, dass dies der Faktor sein könnte, der uns fehlt, um es vollständig zu löschen“, versicherten die offiziellen Quellen mit vorsichtigem Optimismus.

Brände in Chubut: zwei große vereinigte Fronten
Die Brände in Chubut haben sich in zwei große Fronten geteilt, die sich während ihrer Entwicklung vereinigten:
Im Zuständigkeitsbereich der Nationalparks:
- Größte Aktivität an den Seen Hito und Menéndez
- Punta Mattos-Bahía Rosales
- Bahía Toro (nördlicher Teil des Sees Futalaufquen)
Im Provinzgebiet:
- „Primera Cantera“ in Puerto Patriada
- Bereich Villa Lago Rivadavia – Lago Rivadavia
Der operative Einsatz bleibt massiv, mit mehr als 550 Personen, die vor Ort arbeiten. Die Ressourcen umfassen Löschflugzeuge, Amphibien und Hubschrauber mit Löschbehältern sowie schwere Maschinen.
In den letzten Stunden wurde der Ablösung von Feuerwehrleuten aus dem ganzen Land durchgeführt, um den Kampf gegen die Brände aufrechtzuerhalten.

Ein Monat des Kampfes und Wiederaufbaus
Diesen Donnerstag sind es 30 Tage seit dem Brand, der am 5. Januar in Puerto Patriada begann. Die Flammen zerstörten 70 Häuser und zwangen zu Evakuierungen in der Ortschaft.
Nach dem Vorbeiziehen des Feuers begann Puerto Patriada, seine touristische Aktivität wieder aufzunehmen. Die Provinzregierung hat bereits mit den Wiederaufbauarbeiten der durch die Brände in Chubut beschädigten Häuser begonnen.
Die Bundesagentur für Notfälle (AFE) koordiniert weiterhin die Arbeiten zusammen mit provinziellen Organisationen und Nationalparks.
Das Rennen gegen die Zeit setzt die Hoffnung auf die für die nächste Woche prognostizierten Regenfälle.
Diese Niederschläge stellen die entscheidende Gelegenheit dar, um die Brände, die die Patagonien den ganzen Monat über verwüstet haben, endgültig zu kontrollieren, wobei Chubut das Hauptopfer ist.



