Rekordoperation in Santa Fe gegen den illegalen Handel mit Wildtieren: Fast 550 Tiere wurden aus einem illegalen Lastwagen gerettet

Der Wildtierhandel in Argentinien wurde letzten Mittwoch in Santa Fe erneut aufgedeckt, als 500 Tiere aus dem illegalen Handel gerettet wurden.

Der Fund ereignete sich bei einer Straßenkontrolle auf der Route 34, wo ein Lastwagen abgefangen wurde, der mehr als 500 Tiere unter prekären Bedingungen transportierte. Das Fahrzeug kam aus Santiago del Estero und sein Ziel war Buenos Aires.

Nachdem festgestellt wurde, dass der Transport gegen die geltenden Vorschriften verstieß, beschlagnahmten die nationalen Kräfte die Exemplare, die diese Woche im Erhaltungszentrum „La Esmeralda“ ankamen.

Illegaler Wildtierhandel in Argentinien (Ministerium für Umwelt und Klimawandel von Santa Fe)
Illegaler Wildtierhandel in Argentinien (Ministerium für Umwelt und Klimawandel von Santa Fe).

Laut dem Ministerium für Umwelt und Klimawandel von Santa Fe reisten die Tiere „unter prekären Bedingungen und unvereinbar mit ihrem Wohlbefinden„.

Insbesondere umfassten die beschlagnahmten Exemplare:

  • 219 sprechende Papageien
  • 146 Landschildkröten
  • 105 Reina Mora
  • 33 Kragenfinken
  • 28 Stieglitze
  • 16 Corbatitas

Das Zentrum „La Esmeralda“, ein Schlüsselraum gegen den Wildtierhandel

Nach dem Einsatz gegen den Wildtierhandel kamen die Tiere im Rettungs-, Forschungs- und Interpretationszentrum für Fauna (CRIIF) „La Esmeralda“ an.

Der Raum, der sich in der Stadt Santa Fe befindet, ist der Ort, an dem die Exemplare derzeit eine obligatorische gesundheitliche Quarantäne durchlaufen.

Dort bietet das Personal des Ministeriums für Umwelt und Klimawandel von Santa Fe bereits klinische Bewertungen, tierärztliche Unterstützung und Verhaltensüberwachung an.

Illegaler Wildtierhandel in Argentinien (Ministerium für Umwelt und Klimawandel von Santa Fe)
Illegaler Wildtierhandel in Argentinien (Ministerium für Umwelt und Klimawandel von Santa Fe)

Nach diesem Prozess und sobald die gesundheitlichen Freigaben erteilt sind, wird technisch ihre mögliche Wiedereingliederung in natürliche Umgebungen bewertet.

Derzeit funktioniert La Esmeralda dauerhaft als Erhaltungsgerät: Das Zentrum nimmt Tiere aus Beschlagnahmungen des Wildtierhandels, Rettungen und freiwilligen Abgaben zur Pflege auf.

Die Einrichtung arbeitet nach strengen technischen, gesundheitlichen und ökologischen Kriterien, um die Fauna in ihren Lebensraum zurückzuführen oder sich um jene Exemplare zu kümmern, die aus verschiedenen Gründen nicht zurückkehren können.

Eine Untersuchung wegen Wildtierhandel wird eingeleitet

Der Einsatz hatte ein besonderes Element im Kampf gegen den Wildtierhandel: Die beteiligten Kräfte beschlagnahmten das Mobiltelefon des Fahrers des Lastwagens.

Die Analyse dieses Geräts könnte entscheidende Informationen liefern, um illegale Handelskreisläufe von Wildtieren in der Region zu zerschlagen.

Illegaler Wildtierhandel in Argentinien (Ministerium für Umwelt und Klimawandel von Santa Fe)
Illegaler Wildtierhandel in Argentinien (Ministerium für Umwelt und Klimawandel von Santa Fe)

Das Umweltministerium erinnerte daran, dass „das Fangen, Halten, Transportieren und der Handel mit Wildtieren ohne Genehmigung illegal ist“.

Die Gesetze, die diese Verhaltensweisen regeln und sanktionieren, sind das Provinzgesetz über Fauna Nr. 4.830, das nationale Gesetz Nr. 22.421 und das Gesetz Nr. 14.346.

Der Wildtierhandel verursacht hohe Stressniveaus, Verletzungen und eine hohe Sterblichkeit bei den Tieren. Darüber hinaus hat er irreversible Auswirkungen auf die Ökosysteme.

Jeder Bürger kann Situationen von Jagd, Verkauf oder illegalem Transport melden, indem er die 911 anruft. Der Kauf von Wildtieren zu unterlassen, ist laut dem Ministerium „eine konkrete Maßnahme zum Schutz der Biodiversität von Santa Fe“.

Quelle: Ministerium für Umwelt und Klimawandel von Santa Fe.

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