Diesen Sonntag, den 12. April, können die Anwohner von Lomas de Zamora an einem Pflanztag für einheimische Arten teilnehmen, der von der Gruppe Acción Naturalista mit Unterstützung von Ambiente Lomas und der Delegation von Turdera organisiert wird.
Die Aktivität zielt darauf ab, einen Biokorridor zu erweitern, der den Parque Finky de Turdera mit dem Reserva Natural Municipal Santa Catalina verbindet, zwei Grünflächen, die durch große Betonmassen getrennt sind.
Das Treffen beginnt um 16 Uhr in Santa María al 1100 und wird von einem Vortrag über Umweltbildung und die Bedeutung einheimischer Pflanzen im Ökosystem begleitet.
Ausgewählte Arten
Es werden schnell wachsende Bäume wie der Timbó, der Fumo Bravo und der Ceibo gepflanzt, die Schatten und Schutz bieten. Auch Sträucher und Kräuter wie Salvia, Verbena und Sen del campo werden strategisch ausgewählt, um Schmetterlinge, Kolibris und Bienen anzulocken und den Biokorridor mit Leben und Farbe zu füllen.
Vorteile für die Biodiversität und die Gemeinschaft
Die Schaffung des Biokorridors ermöglicht es der Fauna, sich auszubreiten und ihre Verbreitung zu erweitern, wodurch die Biodiversität gestärkt wird. Vögel werden Samen verbreiten, Pollen wird reisen und die Genetik des gesamten Ökosystems wird verbessert.
Darüber hinaus kommen die Vorteile auch der menschlichen Bevölkerung zugute:
- Natürliche Schädlingsbekämpfung.
- Erhöhte Aufnahme von Regenwasser.
- Regulierung der städtischen Hitze.
- Verschönerung der Landschaft.

Gemeinschaftliches Engagement
Acción Naturalista, das 2024 gegründet wurde, hat bereits fünf von Beton und Asphalt dominierte Straßen zurückgewonnen. Jetzt möchte die Gruppe die Gemeinschaft einbeziehen, um die Aufgabe fortzusetzen. Die Anwohner müssen nur Mate mitbringen, da das Material vor Ort verfügbar sein wird.
Nach Abschluss der Veranstaltung liegt die Pflege und Bewässerung der Pflanzen in den Händen der Teilnehmer, die die „Augen“ des Biokorridors sein werden. Die Gruppe wird auch Rundgänge durchführen, um Pflanzen zu reinigen und bei Bedarf zu ersetzen.
Umweltbildung und Bürgerbeteiligung
Neben der Pflanzung werden Informationsbroschüren verteilt und ein Vortrag über die Bedeutung einheimischer Arten bei der Wiederherstellung urbaner Ökosysteme gehalten. Die Idee ist, dass die Anwohner verstehen, wie diese Pflanzen helfen, die Luftqualität zu verbessern, die Temperatur zu regulieren und die Anwesenheit von Bestäubern zu fördern.
Die Initiative zielt auch darauf ab, ein gemeinschaftliches Zugehörigkeitsgefühl zu schaffen: Indem die Anwohner in die Pflege der Beete einbezogen werden, wird die gemeinsame Verantwortung gefördert und die Verbindung zur natürlichen Umgebung gestärkt.
Der Vorschlag von Acción Naturalista verbindet nicht nur zwei emblematische Grünflächen von Lomas de Zamora, sondern stärkt auch die Beziehung zwischen der Gemeinschaft und der Natur. Mit jedem gepflanzten Baum und Strauch wird eine Lebensbrücke gebaut, die sowohl der Fauna als auch den Anwohnern zugutekommt und ein Modell für Bürgerbeteiligung und Umweltresilienz konsolidiert.



