Die Europäische Union investiert Millionen in den Schutz des Wassers durch ein beispielloses internationales Programm zur Wasserkooperation. Brüssel hat grünes Licht für 21 Projekte gegeben, die darauf abzielen, das Management der Einzugsgebiete auf verschiedenen Kontinenten zu optimieren.
Internationale Projekte zum Schutz des Wassers
Diese Initiative, die in Zusammenarbeit mit der Internationalen Netz der Wassereinzugsgebiete (RIOC) entwickelt wurde, hat das Hauptziel, die Wassersicherheit durch den Wissensaustausch zwischen Experten zu stärken. Gleichzeitig soll sowohl öffentliche als auch private Investitionen gefördert werden, um den zukünftigen Wasserschutz zu gewährleisten.
Insgesamt haben vier Kontinente eine strategische Allianz geschlossen, um ihre Süßwasserreserven zu schützen. Durch direkte Zusammenarbeit werden spezifische Technologien und effektive Lösungen geteilt, um die Situation von Flüssen und Grundwasserleitern in Gefahr zu verbessern.
Diese Strategie des kollaborativen Lernens ist dringend erforderlich angesichts der Auswirkungen des Klimawandels, lang anhaltender Dürren und des steigenden globalen Wasserverbrauchs. Die Genehmigung dieser Projekte wurde auf dem XIII. Weltgipfel der Einzugsgebiete in Rio de Janeiro bekannt gegeben, der Spezialisten und internationale Behörden zusammenbrachte.
Jedes Projekt erhält eine Finanzierung von 1,5 Millionen Euro, was die Umsetzung technischer Programme in verschiedenen Regionen der Welt ermöglicht. Insgesamt werden 49 internationale Organisationen von diesen Mitteln profitieren, um das Wassermanagement und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Umweltherausforderungen zu verbessern.
Das Programm, bekannt als Peer-to-Peer, fördert einen kollaborativen Ansatz zwischen den für das Management der Einzugsgebiete zuständigen Einrichtungen. Die Absicht ist, dass Institutionen mit ähnlichen Herausforderungen Technologien und Erfahrungen teilen, um die Erhaltung der Wasserressourcen zu verbessern.
Die europäische Verantwortliche Marjeta Jager betonte die Bedeutung eines umfassenden Managements der Wasserressourcen und hob die Relevanz der Planung nach Einzugsgebieten, der Gemeinschaftsbeteiligung und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit hervor.
Außerdem wird anerkannt, dass öffentliche Mittel nicht ausreichen, um die zukünftigen Herausforderungen im Zusammenhang mit Wasser zu bewältigen. Daher zielt die Strategie Global Gateway darauf ab, den privaten Sektor durch eine Kombination aus Zuschüssen, Darlehen und Garantien einzubeziehen, um das Investitionsrisiko zu verringern.
Derzeit übersteigt das Investitionsportfolio 4 Milliarden Euro, mit dem Ziel, diese Zahl in den kommenden Jahren auf 6 Milliarden zu erhöhen. Diese Mittel werden für Infrastrukturen wie Wasseraufbereitungsanlagen und Verteilungsnetze verwendet.
Das nachhaltige Management von Wasser ist eine entscheidende Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Faktoren wie das Bevölkerungswachstum, der Druck auf die Ökosysteme und der Klimawandel erfordern neue Formen der Zusammenarbeit, um sicheres Wasser für Millionen von Menschen zu gewährleisten.
Die Europäische Union führt diesen globalen Einsatz an und betont die strategische Bedeutung von Wasser. Durch die Kombination von internationaler Zusammenarbeit, technischer Innovation und Investitionen soll die Wassersicherheit und der Schutz der aquatischen Ökosysteme weltweit gestärkt werden.



