Der illegale Tierhandel in Lateinamerika bedroht 800.000 Papageieneier und Arten wie Papageien und Jaguare

Der illegale Handel mit Wildtieren in Lateinamerika erreicht alarmierende Ausmaße, angetrieben durch die steigende Nachfrage nach exotischen Haustieren und die Nutzung des Internets als Verkaufskanal. Dieses Phänomen gefährdet zahlreiche Arten und nährt eine der weltweit lukrativsten kriminellen Aktivitäten.

Bedrohung für Papageien, Jaguare und Reptilien

Anlässlich des Internationalen Tages gegen den illegalen Handel mit Wildtieren hat die Lateinamerikanische Vereinigung der Zoos und Aquarien (ALPZA) eine Kampagne gestartet, um auf die Schäden dieser illegalen Aktivität aufmerksam zu machen und die Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Bürgern zu fördern.

ALPZA hebt den zunehmenden Handel mit Tieren über digitale Plattformen hervor, was eine koordinierte Antwort erfordert, um gefährdete Arten zu schützen.

Kriminelle Organisationen zerstören die Biodiversität in der Region. Der systematische Diebstahl von Nestern exotischer Vögel wie Papageien und Aras versorgt einen Schwarzmarkt, der die einheimische Fauna mit dem Aussterben bedroht.

Die digitale Umgebung erleichtert diesen illegalen Handel, indem soziale Netzwerke zu globalen Schaufenstern für Mafias werden, die mit geschützten Wildtieren handeln, Geld waschen und andere Verbrechen begehen.

Jährlich wird geschätzt, dass zwischen 400.000 und 800.000 Psittaciden-Eier in Lateinamerika geplündert werden, um den illegalen Heimtiermarkt zu versorgen, was sich stark auf bereits gefährdete Populationen auswirkt.

Laut ALPZA ist der illegale Handel mit Wildtieren eine der größten Bedrohungen für den Erhalt von Vögeln, Reptilien, Amphibien und Säugetieren, deren Zukunft durch die kommerzielle Ausbeutung gefährdet ist.

Dieses illegale Geschäft belegt den vierten Platz unter den lukrativsten kriminellen Aktivitäten der Welt und generiert zwischen 7 und 10 Milliarden Dollar jährlich, wobei es über 20 Milliarden Dollar erreicht, wenn illegaler Holzschlag und Fischerei eingeschlossen sind.

Die Kampagne von ALPZA warnt, dass digitale Plattformen ein Schlüsselkanal für den Verkauf von in der Natur gefangenen Wildtieren sind.

Der Handel hat sich zu schwerer kontrollierbaren Märkten entwickelt, in denen der Verkauf geschützter Arten schnell an internationale Käufer verbreitet wird.

Die Überwachung dieser Kanäle zu verstärken und die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Technologieplattformen und Sicherheitskräften zu erhöhen, ist entscheidend, um diesen Handel zu bekämpfen.

Der Bericht hebt die Verbindung zwischen diesem Verbrechen und anderen kriminellen Aktivitäten wie Drogenhandel, Waffenhandel und Geldwäsche hervor, was seinen globalen Einfluss erhöht.

Darüber hinaus fördert der illegale Handel den Verkauf von Teilen großer Katzen, wie Jaguarklauen, die in bestimmten asiatischen Märkten als Ersatz für den Tiger verwendet werden.

Experten warnen, dass die selektive Entnahme von Individuen den Rückgang empfindlicher Arten beschleunigt und das Gleichgewicht der Ökosysteme gefährdet.

Die Folgen dieses Handels sind verheerend. ALPZA schätzt, dass neun von zehn gefangenen Tieren sterben, bevor sie ihr Ziel erreichen, aufgrund von Stress und schlechten Transportbedingungen.

Der Handel hat die Populationen einiger Arten um bis zu 71 % reduziert und bedroht deren zukünftigen Erhalt.

Um die Biodiversität zu schützen, ist es unerlässlich, die Nachfrage nach Wildtieren zu verringern und Rettungs- und Umweltbildungsprogramme zu stärken.

Unter dem Motto «Gemeinsam gegen den illegalen Handel» und dem Hashtag #NoAlTráficoIlegal zielt die Kampagne darauf ab, alle in den Kampf gegen dieses Verbrechen einzubeziehen.

Für ALPZA liegt die Lösung in einer gemeinsamen Strategie, die auf Wissenschaft, Umweltbildung und internationaler Zusammenarbeit basiert.

Akkreditierte Zoos und Aquarien retten jährlich Tausende von Tieren und ermutigen die Bürger, keine Wildtiere zu erwerben, eine entscheidende Maßnahme, um diesen Markt zu stoppen.

Die Grausamkeit des Handels ist offensichtlich; fast alle gefangenen Tiere sterben während des Transports. Die steigende Nachfrage nach Jaguarklauen in Asien verschärft diese Krise.

Diese Katastrophe zu stoppen erfordert die Unterstützung der Technologie und die absolute Ablehnung des Kaufs von Wildtieren als Haustiere.

Der Anstieg des illegalen Handels bestätigt, dass der Schutz der Biodiversität eine koordinierte Antwort zwischen Regierungen, Organisationen und der Gesellschaft erfordert. Die Nachfrage zu reduzieren und die Überwachung zu verbessern, sind entscheidend, um bedrohte Arten zu schützen und kriminelle Netzwerke zu schwächen.

Für ALPZA bedeutet der Kampf gegen den illegalen Handel auch den Erhalt der Ökosysteme und den Schutz des natürlichen Erbes Lateinamerikas.

Es ist der Handel, Transport oder Fang von geschützten Tieren, um sie als Haustiere oder Teile ihres Körpers zu verkaufen.

Papageien, Aras, Reptilien, Amphibien, Säugetiere und große Katzen wie der Jaguar gehören zu den am stärksten bedrohten Arten.

Die Vereinigung warnt vor dem Wachstum des illegalen Handels im Internet und in sozialen Netzwerken und fordert eine koordinierte internationale Antwort.

Laut ALPZA überleben etwa 90 % der gefangenen Tiere nicht bis zu den Käufern.

Indem man keine Wildtiere als Haustiere kauft und jeden Fall von illegalem Handel mit geschützten Arten meldet.

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