Die Regionalregierung von Loreto (Peru) hat die Freilassung von 420.000 Taricaya-Schildkröten in vier regionalen Schutzgebieten als Teil eines nachhaltig bewirtschafteten Projekts abgeschlossen, das durch den Mechanismus der Werke gegen Steuern (OxI) finanziert wird.
Die Initiative, mit einer Investition von S/57 Millionen, zielt darauf ab, die Population dieser gefährdeten Art nachhaltig zu erhöhen, das Umweltmanagement zu stärken und die lokale Entwicklung in der peruanischen Amazonasregion zu fördern.
Eine historische Freilassung
Die Wirtschafts- und Finanzministerin, Denisse Miralles, leitete die jüngste Freilassung von 105.000 Taricayas in der indigenen Gemeinschaft Nueva Vida. Die Aktion ist Teil des Projekts zur Erhaltung und nachhaltigen Bewirtschaftung der Taricaya, das in den regionalen Schutzgebieten durchgeführt wird:
- Maijuna Kichwa
- Comunal Tamshiyacu Tahuayo
- Ampiyacu Apayacu
- Alto Nanay–Pintuyacu–Chambira
Das Programm integriert Maßnahmen zur Wiederbevölkerung, Gemeinschaftssensibilisierung und technischer Ausbildung und konsolidiert eine umfassende Erhaltungsstrategie.
Ziele des Projekts
Zu den herausragendsten Zielen gehören:
- Schaffung von 680 lokalen Arbeitsplätzen.
- Stärkung der technischen Fähigkeiten in den begünstigten Gemeinschaften.
- Verknüpfung wirtschaftlicher Aktivitäten, die mit dem Umweltschutz vereinbar sind.
- Workshops über Wildtiergesetze.
- Bildungskampagnen und Maßnahmen gegen den illegalen Artenhandel.
Ministerin Miralles betonte, dass das Projekt zeigt, wie die Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatsektor die Amazonas-Biodiversität schützen, gefährdete Arten wiederherstellen und Arbeitsplätze für die lokalen Gemeinschaften schaffen kann.

Werke gegen Steuern in Loreto
Die Dynamik des OxI-Mechanismus zeigte sich 2025 in Loreto:
- Die Regionalregierung vergab Projekte im Wert von über S/283 Millionen, was das Vierfache des im Jahr 2024 registrierten Betrags ist.
- Das regionale Portfolio umfasst 47 priorisierte Investitionen im Wert von über S/1.805 Millionen.
- Loreto verfügt über eine Maximale jährliche Kapazitätsgrenze (TCMA) von über S/2.575 Millionen.
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- S/1.883 Millionen entfallen auf die Regionalregierung.
- S/669 Millionen auf lokale Regierungen.
- S/22 Millionen auf öffentliche Universitäten.
Diese Leistung wurde durch die technische Beratung des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen und von ProInversión unterstützt, was eine bessere Strukturierung des Projektportfolios ermöglichte.
Umwelt- und soziale Auswirkungen
Das Taricaya-Erhaltungsprojekt wird als Modell für verantwortungsvolle und inklusive Entwicklung präsentiert, mit realen Auswirkungen auf das Amazonasgebiet. Durch die Integration öffentlicher Mittel und strategischer Allianzen mit dem Privatsektor soll Folgendes erreicht werden:
- Wirtschaftliche Entwicklung.
- Umweltverträglichkeit.
- Verbesserung der Lebensqualität in der Gemeinschaft.
Die Freilassung von 420.000 Taricaya-Schildkröten in Loreto stellt nicht nur einen Fortschritt bei der Wiederherstellung einer emblematischen Art des Amazonas dar, sondern auch ein Beispiel dafür, wie innovative Finanzmechanismen wie die Werke gegen Steuern zu effektiven Werkzeugen für den Erhalt der Biodiversität und die Förderung der lokalen Entwicklung werden können.



