Historisch: Totales Verbot der Tiertraktion in Lanús in Kraft

Seit dem vergangenen Donnerstag, dem 1. Januar, gilt das Verbot, Pferde für Bluttraktion in Lanús zu verwenden.

So kündigte die Gemeinde an, dass ab 2026 alle Pferde gerettet werden, die sich in dieser Situation befinden.

Die Maßnahme wird in Erfüllung der Verordnung Nr. 13.693 umgesetzt, die im Juni 2023 verabschiedet wurde.

Die Norm legt das Verbot fest, Pferde oder andere Equiden zum Ziehen von Karren oder zum Transport von Waren zu verwenden.

„In Erfüllung der Verordnung Nr. 13.693 erinnern wir Sie daran, dass es verboten ist, Pferde oder andere Equiden zum Ziehen von Karren, zum Liefern oder Empfangen von in diesen Fahrzeugen transportierten Waren zu verwenden und Tiere unter Misshandlungs- oder Ausbeutungsbedingungen zu halten“, informierte die Gemeinde.

Daher werden seit der letzten Woche alle Pferde in dieser Situation entfernt und in Sicherheit gebracht.

tracción a sangre

Pferde werden als „fühlende Wesen“ erklärt

Die Verordnung erklärt Pferde als „fühlende Wesen“ und „Rechtssubjekte„. Diese rechtliche Definition stellt einen bedeutenden Fortschritt im Bereich des Tierschutzes in Argentinien dar.

Die Übeltäter werden mit der Beschlagnahmung des Karrens und des Pferdes konfrontiert. Darüber hinaus wird das entsprechende Verwaltungs- oder Gerichtsverfahren eingeleitet, gemäß dem Recht.

Die Pferde, die freiwillig abgegeben oder gerettet werden, werden mit geeigneten Mitteln transportiert. Sie werden vorübergehend in Räumen untergebracht, die alles Notwendige für ihre angemessene tierärztliche Betreuung bieten.

Die zuständige Behörde wird jedes Tier bewerten. Anschließend werden sie in Pflege oder verantwortungsvolle Adoption an diejenigen gegeben, die die erforderlichen Bedingungen erfüllen.

Die Vorschrift garantiert eine würdige Lebensqualität und dauerhafte Freiheit für die geretteten Pferde.

Das Register und die traditionalistischen Ausnahmen für die Bluttraktion

Die Gemeinde erinnerte daran, dass ein Register der Halter im Zentrum für Zoonosen funktioniert. Das Zentrum befindet sich in Pitágoras 4400, Monte Chingolo, und ist von 8 bis 15 Uhr geöffnet.

Wer Genehmigungen für traditionalistische Zwecke beantragen muss, kann dies an verschiedenen Orten tun:

  • Avenida Hipólito Yrigoyen 3863
  • Tuyutí 2155
  • Avenida San Martín 3350
  • Pitágoras 4500
  • Albarracín 2389

Die Verordnung sieht permanente Kampagnen zur Verbreitung und Sensibilisierung über die Rechte und den Schutz der Tiere vor.

Sie sieht auch die Anbringung von Verkehrsschildern vor, die das Verbot im gesamten Bezirk anzeigen.

Diese Maßnahme positioniert Lanús als eine der Vorreitergemeinden in Argentinien bei der vollständigen Abschaffung der Bluttraktion.

Die Umsetzung markiert einen Meilenstein im Schutz der Pferde, die historisch für den Warentransport eingesetzt wurden.

Compartí esta nota

Últimas noticias

Te pueden interesar
Te pueden interesar

Tausende von Bienen in Spanien dank einem Erhaltungsnetzwerk gerettet

Ein innovatives Netzwerk in Spanien rettet Tausende von Bienen...

Umweltalarm in Patagonien wegen toter Pinguine an den Küsten von Chubut und Santa Cruz

Das Auftreten zahlreicher toter Pinguine in verschiedenen Bereichen der...

Die Rückkehr der Schildkröten nach Senegal: ein ökologischer Triumph an den Toren der Sahara

Ein Umweltexperiment in Senegal hat weltweite Aufmerksamkeit erregt: die...