
Canadá multa a Estée Lauder con 750,000 dólares por uso no informado de químicos eternos en cosméticos
Der fortgesetzte Einsatz von ewigen Chemikalien in Konsumgütern ist erneut Gegenstand von Kontroversen geworden, nachdem eine Sanktion die Notwendigkeit einer größeren Sicherheit und Transparenz in der Industrie sowie eines effektiveren Umweltschutzes hervorgehoben hat.
Kürzlich haben die kanadischen Behörden eine feste Position im Kampf gegen diese persistenten Substanzen eingenommen, die für ihre negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und die natürliche Umwelt bekannt sind, und damit neuen Druck auf die globale Kosmetikindustrie ausgeübt.
Das Gericht von Ontario hat Estée Lauder Cosmetics Ltd. eine Geldstrafe von 750.000 kanadischen Dollar (ca. 690.000 Euro) auferlegt. Die Sanktion erfolgte, weil das Unternehmen die Regierung nicht über die Verwendung von Perfluorononyl Dimethicone, einer Art von PFAS, in einigen seiner kosmetischen Produkte, einschließlich Eyeliner, informiert hat.
Diese sogenannten „ewigen Chemikalien“ zersetzen sich weder in der Umwelt noch im menschlichen Körper leicht, was zu einer Anhäufung führt, die ernsthafte Gesundheitsprobleme und ökologische Schäden verursachen kann.
Die Entscheidung Kanadas, das US-amerikanische multinationales Unternehmen zu bestrafen, sendet eine klare Botschaft an die Industrie: Öffentliche Gesundheit und Umweltverantwortung haben Priorität.
Das Ministerium für Umwelt und Klimawandel Kanadas gab an, dass Estée Lauder sich in zwei Anklagepunkten schuldig bekannt hat, gegen die Umweltgesetze des Landes verstoßen zu haben. Insbesondere importierte und vertrieb das Unternehmen illegal Eyeliner mit PFAS.
Die Entdeckung dieser Substanzen erfolgte während einer routinemäßigen Inspektion im Jahr 2023, nach der dem Unternehmen befohlen wurde, die Umweltvorschriften einzuhalten, eine Anordnung, die von Estée Lauder ignoriert wurde.
Neben der Geldstrafe hat das Gericht angeordnet, dass das Unternehmen seine Aktionäre über die Verurteilung informiert, und das eingenommene Geld wird in den Umweltschadensfonds der kanadischen Regierung fließen.
PFAS sind aufgrund ihrer Haltbarkeit und Bioakkumulationsfähigkeit gefährlich, was sie selbst in niedrigen Konzentrationen toxisch macht.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben diese Verbindungen mit verschiedenen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, wie Nieren- und Hodenkrebs, hormonellen Störungen und Problemen im Immunsystem, unter anderem.
In der natürlichen Umgebung können die „ewigen Chemikalien“ die Fortpflanzung, das Wachstum und das Immunsystem von Fischen, Vögeln und Säugetieren negativ beeinflussen.
International haben Kanada und die Europäische Union einige dieser Chemikalien, wie PFOS und PFOA, verboten, während die USA noch kein bundesweites Verbot umgesetzt haben.
Der Fall Estée Lauder unterstreicht die dringende Notwendigkeit, PFAS in Konsumgütern zu regulieren und schließlich zu eliminieren, um sowohl das Ökosystem als auch die menschliche Gesundheit zu schützen. Mehr Details bei ECO AMÉRICA.
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