Das Ministerium für Ökologie und erneuerbare natürliche Ressourcen von Misiones stellte Fortschritte bei der Überwachung und Verwaltung der einheimischen Wälder vor und bestätigte eine Reduzierung der Abholzung um 18 % im Jahr 2025 im Vergleich zum historischen Durchschnitt.
Die Ankündigung erfolgte im Regionalmuseum Aníbal Camba in Posadas im Rahmen der Veranstaltung „Überwachung und Verwaltung der einheimischen Wälder“, die Institutionen, Organisationen, technische Experten und Bürger zusammenbrachte, die sich für den Erhalt des Selva Misionera einsetzen.
Transparenz und Zugang zu Informationen
Das Treffen etablierte sich als ein Schlüsselraum zur Stärkung der Transparenz im Umgang mit Umweltdaten, zur Förderung des Dialogs und zum Voranschreiten in Richtung einer auf technischen Beweisen basierenden Verwaltung.
Ziel ist es, umfassendere Politiken in den Bereichen Raumordnung, Biodiversitätserhaltung und nachhaltige Nutzung der einheimischen Wälder zu fördern.
Es wurden auch die technologischen Werkzeuge vorgestellt, die das Umweltinformationssystem der Provinz unterstützen, zusammen mit den wichtigsten Aktionslinien, die die Arbeit in den kommenden Jahren leiten werden.
Diese Werkzeuge umfassen Systeme zur satellitengestützten Fernerkundung, Plattformen für geografische Informationen und Mechanismen zur Bürgerbeteiligung, die es ermöglichen, die offiziellen Daten zu validieren und zu ergänzen.

Strategien bis 2026
Der Minister für Ökologie, Arq. Martín Recamán, zog Bilanz über die im Jahr 2025 durchgeführten Maßnahmen und stellte die Roadmap für 2026 vor, mit vorrangigen Politiken und Programmen im Bereich Naturschutz. Dazu gehören die Stärkung der provinziellen Parkwächter, die Erweiterung der biologischen Korridore und die Umsetzung von Restaurierungsplänen in degradierten Gebieten.
Lucas Russo, Unterstaatssekretär für Raumordnung, stellte das Umweltdatenobservatorium vor, einen neuen technischen Raum, der strategische Informationen für das Umweltmanagement der Provinz zentralisiert und verarbeitet. Dieses Observatorium soll sich zu einem regionalen Bezugspunkt entwickeln, indem es Daten zu Biodiversität, Landnutzung und Klimabeobachtung integriert.
Ebenso stellte Verónica Centurión, Generaldirektorin für geografische Informationssysteme, den Überwachungsbericht des einheimischen Waldes 2025 vor, in dem die angewandte Methodik, die wichtigsten Ergebnisse, Karten und Trends zur Waldentwicklung detailliert dargestellt werden. Der Bericht zeigte, wie sich die Gebiete mit dem größten Druck auf landwirtschaftliche Grenzgebiete konzentrieren und wie die Kontrollpolitiken den Verlust der Walddeckung verringern konnten.
Multisektorale Beteiligung
An der Veranstaltung nahmen teil:
- José María Arrúa, Tourismusminister.
- Gerardo Schmied, Bürgermeister von Garuhapé.
- Facundo Ringa, Unterstaatssekretär für Ökologie.
- Miltón Morán, Generaldirektor für einheimische Wälder.
- Guillermo Fachinello, Präsident der Wirtschaftskonföderation von Misiones (CEM).
- Juan Solari, vom IMiBio.
- Mitglieder des Parkwächterkorps, Sicherheitskräfte, Vertreter des Holzsektors, Umweltorganisationen und die Berufskammer.
Die Vielfalt der anwesenden Akteure spiegelt die Bedeutung der Waldverwaltung als transversale Politik wider, die sowohl den öffentlichen als auch den privaten Sektor einbezieht und die aktive Beteiligung der Zivilgesellschaft erfordert, um nachhaltige Ergebnisse zu gewährleisten.
Die vorgestellten Ergebnisse zeigen einen anhaltenden Fortschritt bei der Reduzierung der Abholzung und festigen Misiones als Vorreiter in der Verwaltung einheimischer Wälder. Die Kombination aus Technologie, multisektoraler Beteiligung und evidenzbasierten öffentlichen Politiken stärkt die Fähigkeit der Provinz, die Umweltherausforderungen zu bewältigen und den Erhalt der Selva Misionera langfristig zu gewährleisten.
Die Veranstaltung machte auch deutlich, dass der Erhalt der einheimischen Wälder nicht nur eine Umweltfrage ist, sondern auch eine soziale und wirtschaftliche: Es geht darum, Wasserquellen zu schützen, wesentliche Ökosystemdienstleistungen zu erhalten und nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten für die lokalen Gemeinschaften zu sichern.



