Autopistas de Buenos Aires S.A (AUBASA) startete ein ehrgeiziges Projekt für 2026, das die Installation von Tierüberführungen auf verschiedenen Straßen und Autobahnen der Provinz umfasst.
Die Initiative zielt darauf ab, die wilde Tierwelt zu schützen und Verkehrsunfälle durch Kollisionen mit Tieren zu reduzieren.
Der Bereich Nachhaltigkeit von AUBASA hat diese grüne Infrastruktur entworfen, die den sicheren Übergang von Tieren auf stark befahrenen Straßen ermöglichen wird.
Die Tierüberführungen sind speziell entworfene Strukturen, die die Bewegung von Arten ohne Risiken erleichtern.

Die erste Phase des Plans für die Tierüberführungen in Buenos Aires
In einem ersten Schritt begann das Unternehmen mit Erhebungen auf der Autobahn Buenos Aires-La Plata, insbesondere im Abschnitt von Hudson nach La Plata.
Die Techniker identifizierten dort potenzielle Standorte für die Installation dieser Strukturen, wobei sie Zonen in der Nähe von geschützten Gebieten priorisierten.
Die vorläufigen Feldarbeiten werden sich dann auf die Provinzstraßen 2 und 11 sowie die Straßen 63, 56 und 74 erstrecken.
Zukünftig sieht das Projekt die Entwicklung einer ähnlichen Infrastruktur auf der Autovía 6 vor.
Die Umwelt- und Verkehrsvorteile der Tierüberführungen
Die Tierüberführungen bieten gleichzeitig Vorteile für das Ökosystem und die Sicherheit.
Einerseits fördern sie die biologische Konnektivität zwischen verschiedenen Lebensräumen, reduzieren die Sterblichkeit von Arten und schützen wesentliche ökologische Prozesse.
Andererseits verringern sie auch Verkehrsunfälle, die mit Kollisionen mit Tieren verbunden sind.
Dies verbessert die Sicherheit der Nutzer und reduziert die sozialen und wirtschaftlichen Kosten, die aus Verkehrsunfällen resultieren.
Die Installation dieser Strukturen trägt dazu bei, die Umweltauswirkungen der Autobahnen zu mindern. Gleichzeitig bewahrt sie die Integrität der Fahrer, die täglich auf diesen Straßen unterwegs sind.

Erfolgreiche Erfahrungen als Referenz
Der Nachhaltigkeitsmanager von AUBASA, Sergio Federovisky, betonte, dass „ähnliche Infrastrukturen mit großem Erfolg, angepasst an die lokale Tierwelt, auf Straßen implementiert werden, die den Nationalpark Iguazú in Misiones durchqueren“.
Federovisky erwähnte auch internationale Beispiele: „Auf internationaler Ebene, im Amazonas in Brasilien, in den Niederlanden, Ecuador, Australien, Kanada und anderen Ländern“.
Er fügte hinzu, dass „diese Art von Initiative gleichzeitig darauf abzielt, die Tierwelt und die Nutzer in der Provinz Buenos Aires zu schützen„.
Die Tierüberführungen stellen eine bewährte Lösung in verschiedenen geografischen Kontexten dar. Ihre Anpassung an die lokalen Gegebenheiten ist jedoch entscheidend für den Erfolg der Initiative.
Ein nachhaltiges Infrastrukturprojekt
AUBASA positioniert diesen Vorschlag innerhalb seiner Nachhaltigkeitsagenda. Das Projekt spiegelt einen Ansatz wider, der die Straßenentwicklung mit der Umweltkonservierung integriert.
Die schrittweise Umsetzung wird es ermöglichen, die Effektivität der Strukturen zu bewerten. Die gesammelten Daten werden dazu dienen, zukünftige Installationen auf anderen Straßen in Buenos Aires zu optimieren.
Diese Initiative markiert einen wichtigen Präzedenzfall in der Autobahnverwaltung und zeigt, dass es möglich ist, Mobilität und Infrastruktur mit dem Schutz der Biodiversität in der Provinz zu vereinbaren.



