Die absichtlichen Brände in Chubut haben bereits 2000 Hektar verwüstet und das Feuer hält an: Die Route 40 wurde wieder geöffnet

Die vorsätzlichen Brände, die am Montag in Chubut ausbrachen, sind weiterhin aktiv und haben bereits etwa 2000 Hektar verwüstet.

Dies beeinträchtigt schwerwiegend verschiedene patagonische Ortschaften und zwang Tausende von Menschen zur Evakuierung.

Kürzlich entdeckten die Behörden zudem das Vorhandensein von Brandbeschleunigern an den Brandherden, was die Hypothese eines vorsätzlichen Brandursprungs bestätigt.

Am Mittwoch wurde die Nationale Route 40 am Vormittag wegen des Fortschreitens der Flammen unterbrochen.

Jedoch bestätigte die Straßenverwaltung am Freitag um 8 Uhr morgens, dass der Verkehr zwischen El Hoyo und Epuyén bereits freigegeben war.

Der Abschnitt wurde gesperrt, um die Arbeit der Notfallteams und die Brandbekämpfung zu ermöglichen, zu der sich in diesen Tagen das größte Löschflugzeug Lateinamerikas gesellte.

Die Behörden forderten die Autofahrer auf, äußerste Vorsicht walten zu lassen, da es weiterhin Bereiche mit eingeschränkter Sicht und aktive Einsätze auf der Strecke gibt.

incendios en Chubut (NA)

Die Brände in Chubut waren vorsätzlich: die Beweise

Der Staatsanwalt Carlos Díaz Mayer erklärte, dass das Feuer in bewohnten Gebieten absichtlich gelegt wurde.

„Fast der gesamte Wald, der sehr schwer zu regenerieren ist, wurde in Brand gesteckt“, sagte der Justizbeamte.

Díaz Mayer bestätigte, dass der Brand „mit einem Brandbeschleuniger oder Benzin gelegt wurde, was darauf hindeutet, dass jemand ihn vorsätzlich entzünden wollte“.

Diese Aussage verstärkt die Hypothese eines vorsätzlichen Aktes, der die Umweltkatastrophe verursachte.

In diesem Zusammenhang versicherte das von Alejandra Monteoliva geleitete Sicherheitsministerium, dass „95% der Brände menschlichen Ursprungs sind“.

Derzeit laufen die Ermittlungen weiter, um die Verantwortlichen für das Ereignis zu identifizieren.

Incendios en Chubut

Massenevakuierungen und kritische Zonen

Die Brände trafen die Ortschaften El Hoyo und Epuyén in der Provinz Chubut am stärksten. Dort mussten über 3000 Touristen mitten in der Sommersaison aus der Gegend evakuiert werden.

Rund 1800 Hektar wurden in diesen Ortschaften bereits von den Flammen verschlungen.

Das Feuer ist seit Montag, dem 5. Januar, aktiv und verursacht schwere Folgen in mehreren Ortschaften der Region.

Die Umweltschäden gelten laut Experten als schwer wiederherstellbar.

Die Hauptbetroffenen Gebiete umfassen:

  • El Hoyo: Ortschaft mit dem größten Evakuierungsaufkommen
  • Epuyén: kritische Zone mit etwa 1.800 betroffenen Hektar
  • Nationale Route 40: Abschnitt vorübergehend durch das Fortschreiten des Feuers unterbrochen
Incendios en Chubut

Das Problem der langfristigen Umweltwiederherstellung

Staatsanwalt Díaz Mayer warnte vor den langfristigen Folgen des Unglücks.

„Es werden Jahre und Jahre benötigt, um etwas Ähnliches wiederherzustellen“, sagte er in Bezug auf die zerstörten Wälder.

Die patagonischen Ökosysteme weisen Merkmale einer langsamen Regeneration auf, was Jahrzehnte der natürlichen Erholung bedeutet.

Die Zerstörung dieser 2000 Hektar stellt einen unwiederbringlichen Verlust für das natürliche Erbe der Region dar.

Die Behörden arbeiten weiterhin an der Kontrolle des Feuers und der Prävention neuer Brandherde.

Die Notfallteams halten in der gesamten betroffenen Zone aktive Einsätze aufrecht, um eine Ausbreitung zu verhindern.

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