Ein unglaublicher paläontologischer Fund, der kürzlich an der argentinischen Küste gemacht wurde, überrascht die nationale Wissenschaft: Es handelt sich um ein gigantisches Stoßzahn-Fossil, das zu einem Notiomastodon platensis gehört.
Diese Kreaturen der Gattung der Mastodonten lebten vor 460.000 bis 11.000 Jahren in Südamerika, hauptsächlich in dem Gebiet, das heute Argentinien ist.
Die Entdeckung wurde in der Nähe von Centinela del Mar gemacht. Insbesondere wurde das Stoßzahn-Fossil innerhalb des Naturschutzgebiets Centinela del Mar gefunden, etwa 50 Kilometer südlich von Miramar.
Das Exemplar, das über 100.000 Jahre alt ist, erschien in Quartärsedimenten. Das bedeutet, dass sein Alter über hundert Jahrtausende hinausgeht.
Dieses Stoßzahn-Fossil misst mehr als eineinhalb Meter in der Länge, eine außergewöhnliche Größe, die auch durch ihren guten Erhaltungszustand hervorsticht.
Diese Merkmale machen das Stoßzahn-Fossil zu einem Fund von hohem wissenschaftlichen und kulturellen Wert für die Region.

Wie die Entdeckung des Stoßzahn-Fossils und die Erhaltungsarbeiten verliefen
Die Rettungsarbeiten wurden vom technischen Team des städtischen Naturkundemuseums von Miramar „Punta Hermengo“ geleitet.
Freiwillige des in der Stadt angebotenen Studiengangs Paläontologie nahmen aktiv an der Operation teil.
Darüber hinaus unterstützte spezialisiertes Personal des Lorenzo Scaglia Naturkundemuseums von Mar del Plata die Arbeiten, während die Stiftung für Naturgeschichte „Félix de Azara“ ebenfalls institutionelle Unterstützung bot.
Die Arbeiten wurden von der Wissenschaftlichen Station „Eduardo P. Tonni“ aus durchgeführt, die sich in der Nähe des Fundorts befindet.
Diese Erfahrung zeigte die Bedeutung der interinstitutionellen Zusammenarbeit zur Erhaltung des natürlichen Erbes von Buenos Aires.
Nach seiner Ausgrabung wurde das Stoßzahn-Fossil in das Labor des Museums von Miramar gebracht. Dort wird es vor seiner öffentlichen Ausstellung konditioniert und konserviert.
Die Merkmale des Notiomastodon platensis
Der Notiomastodon platensis war ein großes proboscides Säugetier aus der Familie der Gomphotherien. Diese Tiere, bekannt als Mastodonten, lebten während des Pleistozäns in Südamerika.
In der Vergangenheit wurden verschiedene wichtige fossile Beweise dieser Mastodontenart in Argentinien gefunden.
Insbesondere wurden Fossilien in der pampäischen Region und im Gran Chaco gefunden, einschließlich Santa Clara del Mar in Buenos Aires – nahe Miramar – und dem Fluss Dulce in der Provinz Santiago del Estero.
Diese Periode erstreckte sich von vor etwa 2,6 Millionen Jahren bis vor ungefähr 11.700 Jahren.
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass diese Tiere eine Größe hatten, die mit der des heutigen asiatischen Elefanten vergleichbar war.
Ihre Höhe variierte zwischen 2,5 und 3 Metern, mit einem Gewicht von 3 bis 5 Tonnen. Sie zeichneten sich durch ihre relativ geraden oder leicht gebogenen oberen Stoßzähne aus.
Diese Exemplare hatten eine flexible pflanzenfressende Ernährung, die an verschiedene Umgebungen des südamerikanischen Territoriums angepasst war. Das gefundene Stoßzahn-Fossil verstärkt das Wissen über diese prähistorischen Arten.

Die Bedeutung des Fundes des Stoßzahn-Fossils für die Region
Vom städtischen Museum wurde hervorgehoben, dass der Fund einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung der regionalen prähistorischen Fauna darstellt.
Darüber hinaus wurde auch die Bedeutung der geschützten Naturgebiete als Schlüsselräume für die wissenschaftliche Forschung betont.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Überreste von großen prähistorischen Säugetieren in dieser Region nicht außergewöhnlich sind. Im Jahr 2024 wurden Fragmente mehrerer Exemplare nördlich des Strandbades Mar del Sud geborgen.
Diese Entdeckungen bestätigen den paläontologischen Reichtum des Südostens der Provinz Buenos Aires.
Die Arten kamen vor 2,5 Millionen Jahren aus Nordamerika nach Südamerika.
Dieser faunistische Austausch wurde durch die Vereinigung beider Kontinente über die Landenge von Panama ermöglicht.
Das Exemplar wird im Museum von Miramar ausgestellt, das sich am Zugang zum Florentino Ameghino Wald und Baumschule befindet.
So können Besucher und Einwohner einen der Riesen, die während der Eiszeit in der Region lebten, aus nächster Nähe kennenlernen.



