Mendoza hat einen entscheidenden Schritt in der Umweltplanung ihres Territoriums gemacht, indem sie mit dem Dekret 2714 den Fernwanderweg der Anden als Staatsstrategie offiziell festgelegt hat. Die Initiative, die vom Ente Mendoza Turismo zusammen mit der Provinzregierung gefördert wird, konsolidiert eine Entwicklungsvision, die mit dem Naturschutz verbunden ist.
Auf diese Weise plant die Provinz ein touristisches Schema, das Natur, Kultur und historische Identität integriert. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, die Gebirgskette als strukturelle Achse der Landschaft von Mendoza und als Schauplatz für verantwortungsvolle Erlebnisse aufzuwerten.
So lädt die Route dazu ein, die sogenannte natürliche Wirbelsäule von Mendoza zu erkunden: die Andenkordillere. Dieser Raum bewahrt nicht nur Hochgebirgsökosysteme, sondern auch historisches Gedächtnis und ein uraltes Erbe.

Natürliches und kulturelles Erbe auf über 600 Kilometern
Der Weg erstreckt sich über mehr als 600 Kilometer durch die Gebirgskette und verbindet landschaftliche und kulturelle Routen. Folglich verbindet er das Gebiet des Cerro Aconcagua im Norden und im Süden bis zum Fluss Barrancas.
Dieser Korridor greift alte Pfade auf, die von Ureinwohnern genutzt wurden und in das Qhapaq Ñan oder Andenstraßensystem integriert sind, das als kulturelles Erbe von universellem Wert anerkannt ist. Daher kombiniert die Route Biodiversität, Archäologie und Regionalgeschichte.
Es handelt sich auch um den ersten Fernwanderweg im Hochgebirge in Argentinien. Darüber hinaus verbindet er den Aconcagua mit dem Paso Pehuenche und integriert sportliche, touristische und kulturelle Abschnitte in einem Vorschlag von beispiellosem Ausmaß.
Sechs Schutzgebiete unter einer einheitlichen Naturschutzvision
Der Fernwanderweg durchquert sechs geschützte Naturgebiete, was sein Umweltprofil stärkt. Dazu gehören der Provinzpark Aconcagua, der Provinzpark Cordón del Plata und der Provinzpark Tupungato.
Zum Weg gehören auch das Naturschutzgebiet Manzano-Portillo de Piuquenes, das Naturschutzgebiet Laguna del Diamante und das Wasserschutzgebiet Laguna del Atuel. Zusammen umfassen diese Gebiete etwa 30 % der Provinzfläche.
Obwohl viele Gebiete aufgrund des Hochgebirges schwer zugänglich sind, umfasst das Projekt auch weniger komplexe Strecken. Tatsächlich sind zugängliche Bereiche wie der Parque de Montaña in der Stadt Mendoza enthalten, um die bürgerliche Beteiligung zu erweitern.

Ökotourismus: Umwelt-, soziale und wirtschaftliche Vorteile
Der Ansatz des Weges stützt sich auf den Ökotourismus als Werkzeug für nachhaltige Entwicklung. Diese Modalität fördert Aktivitäten mit geringer Auswirkung, wie Trekking und Wandern, die den direkten Kontakt mit der Natur fördern, ohne sie zu schädigen.
Darüber hinaus trägt der Ökotourismus zur Umweltbildung bei, da er das Wissen über fragile Ökosysteme und das damit verbundene Kulturerbe fördert. Folglich stärkt er das Bewusstsein für die Notwendigkeit, Hochgebirgsumgebungen zu erhalten.
Andererseits fördert er lokale Wirtschaften durch Familienunternehmen, spezialisierte Führer und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Outdoor-Aktivitäten. So konsolidiert Mendoza ein Angebot, das Naturschutz, Identität und verantwortungsbewusstes Wachstum im Herzen der Anden integriert.



