Die Gemeinde Rosario hat begonnen, Überwachungskameras an kritischen Punkten zu installieren, an denen es in der Vergangenheit zu unerlaubtem Müllabladen und illegalen Mülldeponien kam.
Das Ziel ist es, die Sauberkeit der öffentlichen Räume zu bewahren und diejenigen zu bestrafen, die gegen die Vorschriften verstoßen. Die Geldstrafen können zwischen einer Million und 7,6 Millionen Pesos variieren, zusätzlich zu Schließungen von bis zu 180 Tagen und der Verpflichtung, Sanierungsarbeiten durchzuführen.
Erste Ergebnisse
In den letzten Wochen ermöglichten die Kameras die Erkennung von zwei Übeltätern, die bestraft wurden. Einer der bedeutendsten Fälle ereignete sich im Nordwestbezirk an der Kreuzung von Túpac Amaru und Ecuador, wo ein Containerunternehmen beim Abladen von Abfällen an einem chronischen Sammelpunkt erwischt wurde. Das Fahrzeug gehörte der Firma Tossi SRL, und die Bilder waren entscheidend, um die entsprechende Geldstrafe zu verhängen.
Dieser Punkt hatte in der Vergangenheit bereits Brände verursacht, was ein Risiko für die Anwohner und die Stadt im Allgemeinen darstellte. Daher wurde beschlossen, die Kontrolle mit Überwachungsgeräten zu verstärken.
Bürgerbeschwerden und Nachbarschaftsbeteiligung
Seit Februar hat die Gemeinde die Möglichkeit eröffnet, Bürgerbeschwerden gegen Personen oder Unternehmen einzureichen, die Müll an unzulässigen Orten abladen.
- Das Verfahren wird auf rosario.gob.ar mit einem digitalen Profil abgewickelt.
- Es wird empfohlen, eine detaillierte Beschreibung, Bilder und Zeugen beizufügen.
- Die Beweise werden dem Ordnungswidrigkeitsgericht vorgelegt.
Darüber hinaus können sich die Anwohner über die kostenlose Hotline 147 oder über MuniBot, den städtischen Chatbot via WhatsApp, mit Anfragen zur städtischen Sauberkeit in Verbindung setzen.
Verhaltenskodex und Sanktionen
Titel III des Bürgerlichen Verhaltenskodex (Verordnung 10.267/2021) behandelt Verstöße im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung und städtischer Sauberkeit. Dort werden die wirtschaftlichen und administrativen Sanktionen festgelegt, die darauf abzielen, das illegale Abladen von Abfällen zu verhindern.

Öffentliche Räume und städtische Umgestaltung
Parallel zur Überwachung durch Kameras treibt die Gemeinde die Umgestaltung von 80 Pocket-Parks voran, indem sie diese mit Möbeln und Ausstattungen ausstattet, damit die Anwohner sie als Treffpunkte und Spielplätze nutzen können. Auch diese Orte werden mit Überwachungskameras ausgestattet, um zu verhindern, dass sie zu Mülldeponien werden.
Arten von erkannten Abfällen
Eine Erhebung des Umwelt- und öffentlichen Raums ergab, dass illegale Mülldeponien häufig in hinteren Bereichen von Fabriken, Lagern oder Schuppen liegen, Orten ohne Anwohner, die das Zusammenleben erschweren. Zu den häufigsten Abfällen gehören:
- Trümmer und Bauabfälle.
- Äste und inerte Abfälle.
- Elemente industriellen Ursprungs.
- Hausmüll.
Erneuerung von Containern
Im Rahmen des städtischen Sauberkeitsplans hat Rosario in den letzten zwei Jahren bereits 3.340 Container erneuert und plant, weitere 4.180 im Jahr 2026 zu ersetzen, um die Infrastruktur für die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen zu stärken.
Die Installation von Kameras in Rosario zielt darauf ab, illegale Mülldeponien zu beseitigen, Übeltäter zu bestrafen und die Bürgerbeteiligung beim Umweltschutz zu fördern. Die Strategie kombiniert Technologie, Vorschriften und gemeinschaftliches Handeln, mit dem Ziel, verlassene Räume in sichere und saubere Orte für alle zu verwandeln.



