Nachdem die Reform des Gletschergesetzes durch einen als fehlerhaft und ohne gesellschaftlichen Konsens bezeichneten Prozess verabschiedet wurde — der die Forderung von Tausenden von Bürgern nach Schutz des Wassers ignorierte — haben verschiedene Organisationen beschlossen, rechtliche Schritte einzuleiten.
Die Fundación Ambiente y Recursos Naturales (FARN), die Asociación Argentina de Abogados/as Ambientalistas (AAdeAA) und Greenpeace laden die Gemeinschaft ein, sich einer Sammelklage anzuschließen, um diesen Umweltrückschritt zu stoppen.
Obwohl sich Hunderttausende von Menschen für die öffentliche Anhörung registriert haben, um die geltende Gesetzgebung zu schützen, wurden ihre Stimmen nicht berücksichtigt.
Aufruf zur Sammelklage
Angesichts dessen betonten die Organisationen, dass die Lösung jetzt in der Bürgerbeteiligung liegt, und warnten, dass, wenn der Kongress sich weigerte zuzuhören, die Justiz eingreifen muss, um die Wasservorräte des Landes zu schützen.
Die Umweltgruppen argumentieren, dass diese gesetzgeberische Entscheidung, anstatt den Streit zu beenden, eine Phase des zivilen Widerstands zur Verteidigung des Wassers einleitet. Das Ziel ist es, die soziale Ablehnung der Reform zu bekräftigen und das Naturerbe zu schützen.
Es wird eindringlich gewarnt, dass diese gesetzliche Änderung den Zugang zu Wasser ernsthaft gefährdet, was direkt das Leben von Millionen von Menschen und die Integrität der Ökosysteme beeinflusst, die von den Gletschern und der periglazialen Umwelt abhängen.
Um sich anzuschließen, kann die Bürgerschaft die Website www.demandacolectivaglaciares.org besuchen und Teil der größten kollektiven rechtlichen Aktion zur Verteidigung des Wassers in der Geschichte werden.



