USA verbietet den Verkauf von Hunden und Katzen in Zoohandlungen: Fortschritt in der Tierschutzpolitik

Die Vereinigten Staaten haben einen neuen Schritt im Tierschutz unternommen. Es handelt sich um das neue Gesetz, das im Bundesstaat Colorado verabschiedet wurde und den Verkauf von Hunden und Katzen in Zoohandlungen ab dem 1. Januar 2027 verbietet.

Laut dem Büro des Gouverneurs des Staates, Jared Polis, zielt diese Maßnahme darauf ab, den Haustiermarkt zu verändern und einige Fragen des Tierschutzes, der kommerziellen Zuchtpraktiken und der Überbevölkerung zu lösen, wobei der Fokus auf Händlern, Züchtern und Adoptanten im gesamten Staat liegt.

Das offizielle Dokument der Generalversammlung von Colorado, das Gesetz HB26-1011, bekannt als „Pistol the Pomeranian Protection Act“, verbietet es Zoohandlungen, Eigentum an Hunden und Katzen zu verkaufen, zu versteigern, zu übertragen oder zu vermieten.

Andererseits können die Geschäfte als Adoptionsräume für Tiere aus lokalen Tierheimen fungieren. Diese Änderung ist eine Antwort auf eine nationale Debatte und Berichte über Tierschutzprobleme und Überproduktion in der Zucht und im Haustierhandel.

Verbot des Verkaufs von Hunden und Katzen in Geschäften in New York.
Verbot des Verkaufs von Hunden und Katzen in Geschäften in Colorado, USA.

Was legt das neue Gesetz fest?

Gemäß HB26-1011 dürfen Zoohandlungen ab dem 1. Januar 2027 nur noch Tiere zur Adoption aufnehmen, sofern sie aus registrierten Tierheimen oder Rettungsorganisationen stammen.

Auf diese Weise soll die Verbindung zwischen Tieren, die auf ein Zuhause warten, und potenziellen Adoptanten aufrechterhalten werden, ohne dass eine kommerzielle Transaktion stattfindet.

Die Umsetzung und Überwachung dieses neuen Gesetzes wird von der Landwirtschaftsbehörde von Colorado und der Tierschutzorganisation ASPCA (American Society for the Prevention of Cruelty to Animals) übernommen.

Diese werden die Auswirkungen des Gesetzes auf den Markt und die öffentliche Gesundheit überwachen, indem sie die Indikatoren für das Tierwohl, Adoptionsraten und eventuelle Änderungen im Funktionieren des informellen Marktes überprüfen.

Haustierhandel
Die USA schreiten in der Tierpflegepolitik voran: Verbot des Verkaufs von Hunden und Katzen in Zoohandlungen.

Welche Vorteile bietet diese Initiative?

Zusammengefasst bietet das neue Gesetz von Colorado, HB26-1011, folgende Vorteile:

  • Ausrottung der „Puppy Mills“: Stoppt den Handel mit Tieren aus Massenzuchtanlagen, die unter prekären Bedingungen arbeiten, und konzentriert sich auf den Tierschutz.
  • Förderung der Adoption: Zwingt Zoohandlungen, als Adoptionszentren in Zusammenarbeit mit lokalen Tierheimen und Rettungsgruppen zu fungieren, wodurch die Chancen erhöht werden, dass heimatlose Tiere eine Familie finden.
  • Reduzierung der Überbevölkerung: Durch die Verringerung des kommerziellen Angebots an Haustieren wird der Druck auf Tierheime, die mit hohen Tötungsraten konfrontiert sind, verringert, was zur Kontrolle der Abbruchkrise beiträgt.
  • Förderung des ethischen Umgangs: Stellt sicher, dass die gehandelten Tiere aus verantwortungsvollen Quellen (autorisierte Züchter, die nicht an Geschäfte verkaufen) oder Tierheimen stammen, wodurch Missbrauch und intensive Zucht reduziert werden.
  • Allianz mit der Gemeinschaft: Fördert ein Modell von „Adoptieren, nicht kaufen“, das die kommerziellen Praktiken mit den Werten des Tierschutzes der Gemeinschaft in Einklang bringt.

Die Maßnahme sieht Geldstrafen von bis zu 1.000 Dollar pro Tier für Geschäfte vor, die ab 2027 gegen die Vorschriften verstoßen.

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