Der Städtische Baumschule von Catamarca und die Fakultät für Agrarwissenschaften der Nationalen Universität von Catamarca (UNCa) entwickeln einen agroökologischen Wintergarten, der darauf abzielt, Gemeinschaftsküchen zu versorgen.
Das Projekt kombiniert Lehre, Forschung und Erweiterung, wodurch Agraringenieurstudenten umfassende Praktiken von der Produktion von Setzlingen bis zur Verpflanzung auf dem städtischen Gelände durchführen können.
Die Lehrer und Ingenieure José Plaza, Sixto Viale und Andrés Pizarro erklärten, dass Blattgemüse wie Mangold und Salat sowie aromatische Arten angebaut werden.
Die Bewässerung erfolgt durch ein Tropfbewässerungssystem, das Brunnenwasser nutzt und Techniken ohne synthetische Produkte anwendet, wobei Bio-Eingänge priorisiert werden.
Empfehlungen für Nachbarn im Winter
Der Leiter der Baumschule, Eduardo Brizuela del Moral, teilte praktische Ratschläge für diejenigen, die Gärten oder Höfe pflegen:
- Strategische Bewässerung: Halten Sie die richtige Feuchtigkeit aufrecht, um Frostschäden zu vermeiden. Der „friable Punkt“ zeigt das geeignete Niveau an.
- Nächtlicher Schutz: Bedecken Sie empfindliche Pflanzen nachts mit Plastik oder Thermodecken und decken Sie sie bei Sonnenschein ab.
- Pflege von Aromapflanzen: Arten wie Rosmarin benötigen wenig Wasser und sterben oft durch Überwässerung.
- Standort von Zierpflanzen: Platzieren Sie tropische oder empfindliche Pflanzen unter großen Bäumen oder in halbgeschützten Bereichen.
Städtische Aufforstungsprogramme
Die Baumschule beteiligt sich an Initiativen wie „In deinem Viertel“, die wöchentlich etwa 150 Zierpflanzen und Bäume an Nachbarn spendet. Darüber hinaus wird die Pflanzung von Bäumen auf Gehwegen im Herbst und Winter gefördert, ideale Zeiten, um Arten durch Stecklinge oder Zweige (Rosen, Weiden, Pappeln) zu vermehren.

Rolle der städtischen Baumschulen in Argentinien
Die städtischen Baumschulen sind Motoren der städtischen grünen Infrastruktur und erfüllen Schlüsselaufgaben:
- Infrastruktur und Aufforstung: Sie planen die öffentliche Bepflanzung mit an jede Region angepassten Arten.
- Klimaschutz und Biodiversität: Sie erhalten einheimische Flora, mildern Wärmeinseln und absorbieren Kohlendioxid.
- Umweltbildung: Sie fungieren als lebendige Klassenzimmer für Schulen und Nachbarn.
- Bürgerbeteiligung: Sie liefern Setzlinge und Bäume, um die Pflege der Umwelt zu fördern.
Hervorragende Netzwerke und Programme
- Argentinisches Netzwerk der Gemeinden gegen den Klimawandel (RAMCC): nutzt lokale Baumschulen, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren.
- Programm der Baumschulen der Nationalparks: koordiniert den Erhalt und die Wiederherstellung auf nationaler Ebene.
- Lokales Management: Gemeinden wie CABA, Gualeguaychú oder Corrientes führen Pflanz- und Baumlieferkampagnen durch.
Der agroökologische Garten von Catamarca zeigt, wie die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Gemeinden vielfältige Vorteile bringen kann: akademische Ausbildung, soziale Versorgung und Stärkung der grünen Infrastruktur.
Die städtischen Baumschulen etablieren sich als strategische Räume, um dem Klimawandel zu begegnen, die Biodiversität zu fördern und die Bürgerbeteiligung beim Aufbau nachhaltigerer Städte zu fördern.



