Die Provinzdirektion für Viehzucht hat die Schaffung des Registers zur Identifizierung von Pferden offiziell bekannt gegeben, das im Jahr 2026 optional und ab dem 1. Januar 2027 obligatorisch sein wird. Die Regelung, die im Amtsblatt durch die Resolution 37 veröffentlicht wurde, legt fest, dass alle Pferde einen injektierbaren, nur lesbaren Mikrochip tragen müssen, der mit ihrem Gesundheitsbuch und den Daten ihres Eigentümers verknüpft ist.
Ziel ist es, die gesundheitliche und kommerzielle Kontrolle zu modernisieren, Viehdiebstahl (Abigeat) zu bekämpfen und die verantwortungsvolle Haltung zu gewährleisten.
Funktionsweise des Systems
- Injektierbarer RFID-Mikrochip: weist jedem Pferd eine eindeutige und unveränderliche Identität zu.
- Digitales Register: erfordert drei Fotos des Tieres, aktualisierte Gesundheitsdaten und das mit dem Inhaber verknüpfte Pferdegesundheitsbuch.
- Umsetzungsfristen:
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- 2026: optionale Nutzung.
- 2027: obligatorisch für Transporte, Messen und Verkaufsoperationen.
Strategische Vorteile
- Gesundheitliche Rückverfolgbarkeit: ermöglicht die Kenntnis von Standort, Bewegungsverlauf und Impfungen, was entscheidend für die Krankheitsprävention ist.
- Rechtssicherheit: erleichtert die Wiederbeschaffung gestohlener Tiere und erschwert den illegalen Handel.
- Tierschutz: ersetzt veraltete Methoden wie das Brennzeichen.
- Zugang zu internationalen Märkten: Voraussetzung der Europäischen Union und anderer Länder für den Export von Pferdefleisch.
- Zivilrechtliche Verantwortung: identifiziert den Inhaber im Falle von Unfällen, Schäden oder Missbrauch.

Nationale Regelung und Koordination
Der Senasa legt die Verpflichtung zur elektronischen Identifizierung aller Pferde mittels Mikrochip oder subkutanem Transponder fest.
Das Nationale Individuelle Register für Equiden (RENIE) ist die Grundlage dieses Systems, das auch in Provinzen wie Buenos Aires mit dem Einheitlichen Pferdedokument (D.U.E.) angewendet wird.
Hauptanwendungsbereiche
- Internationaler Handel: obligatorisch für endgültige oder temporäre Exporte (Resolution Senasa 278/2022).
- Schlachtung: erforderlich für Pferde, die an Schlachthöfe geliefert werden.
- Allgemeine Kontrolle: grundlegende Voraussetzung für Rückverfolgbarkeit und Tiergesundheit.
Auswirkungen in Mendoza
Die Maßnahme stärkt die rechtliche und gesundheitliche Sicherheit der lokalen Produzenten und bringt die Provinz in Einklang mit internationalen Standards. Darüber hinaus trägt sie zur Modernisierung des Viehsektors und zum Schutz der ländlichen Ökosysteme vor illegalem Handel und mangelnder Kontrolle bei.
Die obligatorische Registrierung von Pferden mittels Mikrochips in Mendoza markiert einen Meilenstein im argentinischen Pferdemanagement.
Die Initiative bekämpft nicht nur Diebstahl und illegale Schlachtung, sondern gewährleistet auch Rückverfolgbarkeit, Tierschutz und Zugang zu internationalen Märkten. Mit dieser Maßnahme positioniert sich die Provinz als Vorreiter in der technologischen Innovation im Agrarsektor.



