Die Gebirgskette von Mendoza steht vor einem intensiven Schneesturm, der sich bis Anfang August erstrecken könnte. Obwohl die Provinz unter einer schweren Dürre leidet — mit einer Wasserverfügbarkeit unterhalb der letzten zwei Jahre und unter den historischen Durchschnittswerten —, weckt die Schneemenge in den Hochgebirgen Hoffnungen für die nächste Wasserperiode.
Spezialisten klären, dass, obwohl dieses Ereignis helfen wird, das Wasserdefizit abzumildern, es allein nicht ausreichen wird, um die Krise zu überwinden: Es werden neue Schneefälle ähnlicher Größe benötigt, um normale Werte zu erreichen.
Starke Schneefälle in Mendoza
Die Schneefälle begannen in den frühen Morgenstunden des 15. Juli. In einigen Hochgebirgsregionen wurden Schneemengen von bis zu drei Metern registriert, was die Evakuierung von etwa 50 Personen aufgrund der extremen Bedingungen erforderte.
Maximiliano Viale, Forscher am IANIGLA (Argentinisches Institut für Schneekunde, Glaziologie und Umweltwissenschaften), hob das Ausmaß des Phänomens hervor:
„Wir hatten einen extremen Schneefall im Jahr 2024, der jedoch hauptsächlich den Süden der Provinz betraf. Dieses Ereignis hingegen umfasst sowohl die nördliche Gebirgskette von Mendoza als auch die von San Juan. Seit vielen Jahren gab es in dieser Region keinen so bedeutenden Sturm mehr.“
Die Auswirkungen des El Niño-Phänomens
Laut Viale steht der Sturm in direktem Zusammenhang mit dem El Niño-Phänomen, das durch die anomal erwärmten Gewässer des äquatorialen Pazifiks gekennzeichnet ist. Dieses Ereignis erzeugt einen atmosphärischen Korridor, der den ständigen Durchzug von Schlechtwettersystemen in die Gebirgskette ermöglicht.
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Dauer: Die Schneefälle werden sich mit kurzen Phasen guten Wetters bis zum 2. August abwechseln.
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Dynamik: Der Prozess beinhaltet keine aufeinanderfolgenden Tage ununterbrochenen Schneefalls, sondern das sukzessive Eintreffen von Kaltfronten unterschiedlicher Intensität.
Perspektiven für die Wasserverfügbarkeit
Im Oktober 2025 präsentierte das General Department of Irrigation die Abflussprognose (2025-2026), die besorgniserregende Daten enthüllte: Die angesammelte Schneemenge entsprach nur 20% eines normalen Jahres.
Angesichts dieses Szenarios bietet der aktuelle Sturm eine entscheidende Erleichterung:
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Teilweise Erleichterung: Viale bestätigte, dass diese außergewöhnlichen Schneefälle typisch für Jahre unter dem Einfluss von El Niño sind und helfen, die Auswirkungen der Dürre zu mildern, betonte jedoch, dass mehr Ansammlung erforderlich ist, um das Defizit zu überwinden.
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Günstige Prognose: Internationale Prognosen deuten darauf hin, dass El Niño seine größte Intensität während des Frühlings erreichen wird, was späte Schneefälle auslösen und eine größere Wasserreserve für den Sommer sichern könnte.



