Ein Seiwal von etwa sieben Metern wurde lebend gefunden, nachdem er an den Küsten von San Isidro auf Höhe des Pasaje del Sueco und des Río de la Plata gestrandet war.
Nach der Benachrichtigung mobilisierte das Personal der Präfektur San Isidro Boote und rief Spezialisten der Stiftungen Temaikèn und Cethus hinzu, um dem Tier zu helfen und seine Rückkehr in tiefere Gewässer zu ermöglichen.
Ein Team unter der Leitung des Koordinators von Temaikèn, José Luis Torres, bewertete den Gesundheitszustand des Wals und führte die Befreiungsmanöver durch. Die Aufgaben hingen weitgehend vom Verhalten der Gezeiten ab, wobei der Anstieg des Wasserspiegels genutzt wurde, um die Rückkehr des Exemplars in den Fluss zu erleichtern, ohne ihm zusätzliche Komplikationen zu bereiten.
Ein außergewöhnlicher Fund
Die Anwesenheit eines Seiwals (Balaenoptera borealis) in diesem Gebiet ist ungewöhnlich, da er normalerweise in tiefen ozeanischen Gewässern lebt. Diese Art stellt den drittgrößten Wal der Welt dar (nur übertroffen von Blauwal und Finnwal), erreicht im Erwachsenenalter mehr als 18 Meter und ernährt sich von Krill und kleinen Fischen.
Die Spezialisten weisen darauf hin, dass diese außergewöhnlichen Strandungen an der Küste von Buenos Aires in der Regel auf Faktoren wie Desorientierung, Veränderungen der Meeresströmungen, Krankheiten oder Nahrungsuche zurückzuführen sind. In den letzten Jahren hat die Zunahme dieser Vorfälle gemeinsame Operationen zwischen der Präfektur, Wissenschaftlern und Experten für Meeresfauna gefestigt.



