Im Jahr 2025 erreichte der Eigenverbrauch von Solarenergie weltweit einen Meilenstein: Er erreichte zum ersten Mal fast 900 Gigawatt verteilte Leistung. Damit konsolidiert sich diese Modalität als grundlegender Bestandteil der Energiewende.
Dies zeigt der neueste Bericht von Global Energy Monitor (GEM). Dieser weist darauf hin, dass der Eigenverbrauch von Solarenergie etwa 42% der bestehenden und geplanten Solarkapazität weltweit ausmacht.
Darüber hinaus erreichte das weltweite Portfolio von Wind- und Solarprojekten im Jahr 2025 mit 4900 Gigawatt in den Phasen Ankündigung, Vorbau und Bau einen historischen Rekord.
Diese Zahl stellt ein Wachstum von 11% im Vergleich zu 2024 dar und spiegelt einen beispiellosen Vorstoß in Richtung erneuerbare Energien wider.
In diesem Szenario hob GEM hervor, dass der Eigenverbrauch von Solarenergie „eine bedeutende Rolle im Übergang zu sauberen Energien spielt“.
Es ist zu beachten, dass diese Form der verteilten Erzeugung integraler Bestandteil zur Erfüllung des globalen Engagements ist, die weltweite erneuerbare Leistung bis 2030 zu verdreifachen, wie auf der CoP28 vereinbart.

China, Indien und Brasilien führen den Eigenverbrauch von Solarenergie an
Das Panorama des Eigenverbrauchs von Solarenergie zeigt eine klare globale Führungsrolle der Schwellenländer.
Es sind genau China, Indien und Brasilien, die die Weltrangliste der verteilten Leistung in Eigenverbrauchsanlagen anführen, laut Daten von GEM.
Insbesondere führt der asiatische Riese auch bei Großprojekten, mit 488 Gigawatt in der Bauphase.
Diese Zahl entspricht der Hälfte der weltweiten Gesamtmenge in dieser Kategorie und verdreifacht die Kapazität seiner nächsten Konkurrenten.
Der G7, im Rückstand beim Eigenverbrauch von Solarenergie
Der Bericht zeigte, dass 89% der aktuellen erneuerbaren Projekte außerhalb der G7-Nationen stattfinden. Dieser Trend zeigt eine tiefgreifende Veränderung in der Karte der globalen Energiewende.
Es scheint, dass die fortschrittlichsten Volkswirtschaften heute einen besorgniserregenden Rückstand bei der Entwicklung des Eigenverbrauchs von Solarenergie und der erneuerbaren Energien im Allgemeinen aufweisen.
Derzeit konzentriert der G7 nur 11% der Wind- und Solarkapazität im großen Maßstab in der Perspektive, obwohl er etwa die Hälfte des weltweiten Reichtums kontrolliert.
Laut GEM stagniert das Projektportfolio des G7 seit 2023 bei rund 520 Gigawatt.
Diese Zahl verdeutlicht die Kluft zwischen den erklärten klimatischen Ambitionen und der tatsächlichen Umsetzung in diesen Nationen.
Diren Kocakuşak, Forschungsanalyst bei GEM, bemerkte: „Wind und Solar wachsen mit atemberaubender Geschwindigkeit, und weitgehend kommt dieses Wachstum jetzt aus Volkswirtschaften, die vor kurzem noch Nachfolger und keine Führer waren“.

Die Schwellenländer überraschen an der Spitze
Laut dem Bericht konzentriert sich das Wachstum der erneuerbaren Energien zunehmend auf Schwellenländer.
Dieser zeigt, dass Brasilien, Australien, Indien, die Vereinigten Staaten, Spanien und die Philippinen China im Ranking der Projekte in Entwicklung folgen.
China arbeitet derzeit an mehr als 1500 Gigawatt Wind- und Solarkapazität. Diese Kapazität entspricht praktisch der Summe der sechs Länder, die ihm in der Weltrangliste folgen.
Der globale solare Eigenverbrauch ist heute relevant, da er ein Schlüsselelement zur Erreichung der internationalen Klimaziele darstellt.
Laut der International Energy Agency (IEA) wird geschätzt, dass diese Modalität 42% der gesamten Photovoltaikkapazität ausmacht und ihre integrale Rolle in der zukünftigen Energieversorgung unterstreicht.
In diesem Sinne stellte Kocakuşak die zentrale Frage: „Werden die reicheren Länder die Kluft zwischen ihren Ambitionen und der Umsetzung von Projekten schließen, oder werden sie die Führung in einem Sektor abgeben, der einen Boom erlebt?“.



