Die Stierkämpfe werden ab dem 22. Juli 2027 in Kolumbien gesetzlich nicht mehr durchgeführt, an dem Datum, an dem das als „No Más Olé“ bekannte Gesetz in vollem Umfang in Kraft tritt, das diese Veranstaltungen im gesamten Staatsgebiet abschafft.
Die Vorschrift sieht auch das Verbot anderer Stierkampfpraktiken vor, darunter:
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Novilladas
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Becerradas
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Rejoneo
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Tientas
All diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Tierschutz und das Tierwohl zu stärken.
Übergangszeitraum und Dekret 0703 von 2026
Während die endgültige Verbotsfrist näher rückt, hat die nationale Regierung das Dekret 0703 von 2026 erlassen, um den Übergangszeitraum zu regeln. Die wichtigsten Maßnahmen dieses Dekrets legen fest:
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Blutlose Stierkämpfe: Die genehmigten Veranstaltungen dürfen keine Verletzungen bei den Tieren verursachen noch das Vergießen von Blut.
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Verbot von Elementen: Der Einsatz von Puyas und Banderillas ist untersagt.
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Schutz von Minderjährigen: Der Zugang von Minderjährigen zu diesen Veranstaltungen wird eingeschränkt und es ist verboten, dass Minderjährige unter 18 Jahren als Rejoneadores, Novilleros oder Matadores teilnehmen.
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Keine öffentlichen Mittel: Es ist verboten, öffentliche Gelder für die Durchführung oder Finanzierung von Stierkampfveranstaltungen bereitzustellen.
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Werberegulierung: Die Werbung für diese Veranstaltungen muss ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich um Tierausbeutung handelt und Kampagnen für Tierwohl fördern.
Wichtige Erklärungen
Die Senatorin Esmeralda Hernández (Pacto Histórico), Autorin des Gesetzes „No Más Olé“, hob die Reichweite der Regelung während der Übergangszeit hervor:
„Das bedeutet, dass künftig kein Stier mehr in der Arena abgeschlachtet oder massakriert werden darf (…). Jeden Tag einen Schritt näher an der Abschaffung grausamer Tierspektakel in Kolumbien.“



