Bewohner eines Stadtteils von La Plata sichten einen Axis-Hirsch und fordern Maßnahmen zum Schutz dieser Art

Nachbarn des Viertels El Gigante del Oeste in Lisandro Olmos (La Plata) haben in den letzten Tagen einen Axishirsch gesichtet, der sich durch Felder zwischen den Straßen 47 bis 52 und 173 bis 177 bewegte.

Die Anwesenheit des Tieres sorgte für Besorgnis wegen des Risikos eines Unfalls aufgrund des Verkehrsflusses und der Möglichkeit, dass es gejagt oder angegriffen wird, da es sich in der Nähe von Menschen befindet.

Die Anwohner wandten sich an die Fauna-Abteilung der Provinz Buenos Aires, die bestätigte, dass es sich um ein Exemplar des Axishirsches handelt. Eine exotische Art, die in Argentinien eingeführt wurde und derzeit in einem großen Teil der Provinz verbreitet ist.

Die Behörde erklärte, dass, außer wenn das Tier verletzt oder in Gefahr ist, kein Eingreifen erforderlich ist, da sie dazu neigen, aus eigener Kraft in ländliche Gebiete zurückzukehren.

Reaktionen der Nachbarschaft

Die offizielle Antwort sorgte im Viertel für Unmut, wo die Nachbarn bedauerten, dass „sie nichts tun werden, es sei denn, es ist verletzt“.

Daher forderten sie die Gemeinschaft auf, besonders nachts Vorsicht walten zu lassen, um zu vermeiden, dass der Hirsch überfahren wird und in eine sicherere Umgebung zurückkehren kann.

Ursprung des Axishirsches in Argentinien

  • Historische Einführung: Er wurde 1928 von der Familie Anchorena für den Jagdsport eingeführt.
  • Anpassung: Er breitete sich schnell in den Graslandschaften und offenen Wäldern von Buenos Aires aus.
  • Aktuelle Verbreitung: Er konzentriert sich in den Tala-Wäldern in der Nähe der Bahía Samborombón und in den Hügeln von Tandil und Balcarce.
ciervo axis
Die Art, die 1928 in Argentinien eingeführt wurde, gilt als invasiv und beeinträchtigt die Biodiversität und die landwirtschaftliche Produktion.

Ökologischer und produktiver Einfluss

Der Axishirsch wird als invasive exotische Art und Schädling angesehen, mit negativen Auswirkungen:

  • Konkurrenz mit einheimischer Fauna: Er verdrängt den Sumpfhirsch und das Pampashirsch.
  • Schädigung des Lebensraums: Er verursacht Erosion, zerstört die Vegetationsdecke und verändert Ökosysteme.
  • Landwirtschaftlicher Schaden: Er konkurriert mit dem Vieh um Weideflächen und schädigt Kulturen.
  • Verkehrsrisiko: Seine Anwesenheit auf Straßen erhöht die Unfallgefahr.

Jagdliche Bedeutung

Trotz seiner negativen Auswirkungen hat sich der Axishirsch als eine der begehrtesten Großwildjagdtrophäen in Argentinien etabliert, aufgrund der Qualität seines Fleisches und des Wertes seines Geweihs.

Dies hat einen Sektor des Jagdtourismus gefördert, obwohl es aufgrund seiner Umweltauswirkungen umstritten ist.

Managementprotokolle

Die Direktion für Flora und Fauna der Provinz Buenos Aires legt fest, dass:

  • Städtische Sichtungen ohne Eingreifen überwacht werden sollten, es sei denn, das Tier ist verletzt.
  • Im Notfall kann die Red FAR kontaktiert werden, die jede Situation bewertet und bei Bedarf handelt.

Die Sichtung des Axishirsches in La Plata zeigt, wie invasive exotische Arten in städtische Gebiete eindringen und soziale Besorgnis hervorrufen können.

Obwohl die Vorschriften vorsehen, nicht einzugreifen, es sei denn, das Tier ist in Gefahr, hebt der Fall die Notwendigkeit hervor, das Management exotischer Fauna zu stärken und die Bevölkerung über die ökologischen, produktiven und verkehrstechnischen Risiken aufzuklären, die seine Anwesenheit mit sich bringt.

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