Guanako-Population im Nationalpark El Leoncito erfasst und Erhaltungsstrategien in San Juan verstärkt

Im März wurde eine neue Erhebung der Population von Guanakos (Lama guanicoe) im Nationalpark El Leoncito, San Juan, durchgeführt. Diese jährliche Überwachung ist entscheidend, um den Zustand der Art zu bewerten und die Erhaltungsstrategien in der Region zu stärken.

Die Studie bestand aus Erhebungen entlang von Transekten, die in verschiedenen Umgebungen des Parks verteilt waren, wobei Kompass und Entfernungsmesser verwendet wurden, um die Entfernung zu den beobachteten Gruppen genau zu messen. Diese Methoden gewährleisten zuverlässige Aufzeichnungen über die Anzahl und Verteilung der Tiere und liefern wesentliche Informationen für Entscheidungen im Bereich Naturschutz.

Die Erhebung umfasste auch die Bewertung der Anpassungen an den Zäunen, die entwickelt wurden, um das Risiko von Auswirkungen auf die Guanakos zu verringern und ihre sichere Zirkulation innerhalb des Ökosystems zu fördern. Parkbeamte betonten die Bedeutung der Durchführung solcher Studien, um die lokale Biodiversität zu erhalten und den langfristigen Erhalt der Art zu sichern.

Tourismus und Naturschutz

Parallel zu den wissenschaftlichen Aufgaben verzeichnete der Park während der langen Wochenenden im März und der Osterwoche 2026 einen bedeutenden Besucherandrang.

Mehr als 1.100 Personen besuchten das Schutzgebiet, darunter 505 Besucher aus der Provinz, 565 nationale, 75 lokale und 53 ausländische Besucher. Darüber hinaus entschieden sich 117 Personen, im Park zu campen, was das touristische Angebot im direkten Kontakt mit der Natur festigte.

población de guanacos
Überwachung der Guanako-Population und der Anpassungen ihres Lebensraums in San Juan.

Ökologische Rolle des Guanako

Der Guanako wird als „Gärtner der Anden“ betrachtet, da er durch seine Nahrungsaufnahme Samen verteilt und zur Erhaltung von Graslandschaften, Feuchtgebieten und Hochgebirgsmooren beiträgt. Seine Rolle als Schlüssel-Herbivor hilft bei der Umverteilung von Nährstoffen und dient als Nahrung für Raubtiere wie Puma, Kondor und Fuchs.

In der zentralwestlichen Region sind die Populationen kleiner und fragmentierter als in Patagonien, was sie anfälliger und prioritär für den Naturschutz macht. Daher sind Initiativen wie die des Nationalparks El Leoncito und Studien im Reservat Don Carmelo von grundlegender Bedeutung für den Erhalt der Art.

Anhaltende Bedrohungen

Die Guanako-Populationen in San Juan stehen vor Risiken durch wildernde Jagd, Konkurrenz um Futter mit Hausvieh und Lebensraumfragmentierung. Diese Bedrohungen verstärken die Notwendigkeit, aktive Überwachungs- und Erhaltungsprogramme aufrechtzuerhalten.

Die Erhebung in El Leoncito bestätigt die Bedeutung systematischer Studien, um den Erhalt des Guanako in der Region zu gewährleisten. Sein Schutz sichert nicht nur das Überleben einer emblematischen Art, sondern bewahrt auch die Gesundheit der Andenökosysteme und das Gleichgewicht der lokalen Biodiversität.

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