Umweltführer aus 14 Provinzen versammelten sich in Villa Ciudad Parque, Córdoba, um die zunehmende Verfolgung anzuprangern, der sie ausgesetzt sind, wenn sie sich gegen Projekte des extraktiven Öl-, Bergbau- und Agrargeschäfts stellen. Der Schwerpunkt der Dringlichkeit lag auf Mendoza, wo die soziale Mobilisierung zum Schutz der Wasserressourcen mit einer starken Kriminalisierung des Protests beantwortet wurde.
Der Fall der wegen Wasser Inhaftierten
Die Spannungen nahmen nach den Festnahmen am 8. April während eines Marsches gegen die Änderung des Gletschergesetzes zu. Obwohl mehrere Aktivisten freigelassen wurden, bleibt der Fall von Adrián Torres (Elektriker und Vertreter der Asamblea de Necesidad y Urgencia) kritisch.
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Justizirregularitäten: Die Asamblea por el Agua prangert eine „Verfolgung“ durch die Erfindung schwerwiegender Anklagen, wie den angeblichen „versuchten Waffenraub“, an, um zu verhindern, dass die Fälle in Verkehrsstaatsanwaltschaften gelöst werden und die Inhaftierungen aufrechtzuerhalten.
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Rechtliche Ablehnung: Trotz fehlender Vorstrafen wurde das von der Verteidigung von Torres eingereichte Habeas Corpus von der Justiz in Mendoza abgelehnt.
Verletzungen der Menschenrechte und internationaler Abkommen
Referenten wie Federico Soria prangern an, dass das Management von Alfredo Cornejo die Bestrafung über den Dialog stellt und damit klare Verstöße gegen das Escazú-Abkommen begeht. Die Anschuldigungen gegen die Sicherheitskräfte sind alarmierend und beinhalten:
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Machtmissbrauch.
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Anzeigen von inhaftierten Frauen, gefördert durch die APDH.
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Eine Geschichte von über 40 Inhaftierten unter dem aktuellen Provinzregime, was die Versammlungen als Versuch der sozialen Disziplinierung bezeichnen.
Die Geburt des Netzwerks Periferia
In diesem Kontext der Verwundbarkeit entstand das Netzwerk Periferia für den sozioökologischen Übergang, ein nationales Netzwerk von Organisationen und selbst einberufenen Personen, das darauf abzielt, die Umweltreferenten in Gefahr zu schützen.
«Wir haben der Regierung von Mendoza bereits mitgeteilt, dass wir Videos und Beweise haben, die ihr Vorgehen dokumentieren. Wir fordern die sofortige Freilassung der inhaftierten Personen», erklärte Leonardo Grosso, Mitglied des Netzwerks und ehemaliger Präsident der Umweltkommission im Abgeordnetenhaus.
Auf dem Weg zu einem neuen Paradigma
Die Arbeitsschwerpunkte dieser föderalen Bewegung konzentrieren sich nicht nur auf den Widerstand, sondern auch auf den Aufbau von öffentlichen Politiken als Alternativen zum extraktiven Modell und die Bildung für einen Paradigmenwechsel. Das Netzwerk Periferia hat bereits sein nächstes Treffen für den Monat September in der Provinz Mendoza festgelegt und bekräftigt sein Engagement für die Verteidigung der Gemeingüter.



