Das Umweltministerium der Provinz Buenos Aires hat eine öffentliche Konsultation gestartet, um seinen Klimaplan mit Beiträgen von Bürgern und Unternehmen zu bereichern.
Der Aufruf zielt darauf ab, den Provinz-Reaktionsplan auf den Klimawandel mit einem Horizont bis 2030 zu stärken.
Die Initiative bietet der Gesellschaft von Buenos Aires die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung von Umweltpolitik teilzunehmen.
Der Klimaplan von Buenos Aires schlägt eine produktive Entwicklung mit geringen Emissionen, territorial ausgewogen und sozial gerecht vor.
Die zwei Wege der Bürgerbeteiligung am Klimaplan von Buenos Aires
Die öffentliche Konsultation ist in zwei unterschiedliche Phasen unterteilt. Die erste richtet sich an den Produktionssektor von Buenos Aires, in dem Unternehmen und Organisationen Diagnosen über Klimarisiken teilen können, denen sie derzeit gegenüberstehen.
Das Ministerium lädt dazu ein, die Hindernisse und Bedürfnisse zur Anpassung an den Klimawandel kennenzulernen.

Es wird auch um Informationen über Minderungsstrategien gebeten, die die Unternehmen bereits in ihren täglichen Abläufen umsetzen.
Der zweite Weg ruft die allgemeine Bevölkerung dazu auf, über ihre Wahrnehmung der Krise nachzudenken.
Die Teilnehmer können ausdrücken, wie sie die klimatischen Auswirkungen in ihrer Umgebung beobachten und welche Maßnahmen sie vorschlagen, um diese zu verringern.
Der rechtliche Rahmen und die Fristen für die Teilnahme
Die Konsultation erfolgt gemäß den festgelegten Kriterien in den Artikeln 20 und 25 des Gesetzes 27.520.
Der Prozess integriert Beiträge von lokalen Regierungen, dem wissenschaftlichen Sektor, indigenen Gemeinschaften und der organisierten Zivilgesellschaft.
Die Frist für die Teilnahme an beiden Phasen endet am 10. Februar. Die Abteilung für Anpassung und Minderung des Klimawandels wird alle während dieses Zeitraums eingegangenen Beiträge registrieren.
Der Klimaplan von Buenos Aires befindet sich laut dem Umweltministerium noch im partizipativen Prozess, und es ist möglich, seine eigene Stimme über den folgenden Link hinzuzufügen: Öffentliche Teilnahme.
Diese Beiträge werden für die Formulierung der endgültigen Version oder für zukünftige Entscheidungen im Zusammenhang mit der Klimapolitik der Provinz berücksichtigt.

Der Klimaplan von Buenos Aires bis 2030: eine strategische Vision
Das Dokument zielt darauf ab, Anpassungs- und Minderungsstrategien angesichts der Klimakrise zu verknüpfen. Das Jahr 2030 stellt einen wichtigen Meilenstein in der globalen Umweltagenda seit der Unterzeichnung des Pariser Abkommens im Jahr 2015 dar.
Auf diese Weise soll der Vorschlag des Klimaplans von Buenos Aires auf die lokalen Gegebenheiten der verschiedenen Gemeinden in Buenos Aires reagieren.
Darüber hinaus garantiert das Ministerium die vertrauliche und anonyme Behandlung aller während der Konsultation erhaltenen Informationen.
Insbesondere soll die Initiative sicherstellen, dass der Plan repräsentativ für die unterschiedlichen Perspektiven der Gesellschaft ist.
Das Ziel ist es, die soziale Perspektive in die Formulierung effektiverer öffentlicher Politiken gegen den Klimawandel zu integrieren.
Die wichtigsten Konsultationsbereiche umfassen:
- Diagnosen von Klimarisiken im Produktionssektor
- Bürgerwahrnehmungen über Umweltwirkungen
- Minderungsstrategien, die von Unternehmen umgesetzt werden
- Hindernisse und Bedürfnisse für die Klimaanpassung
- Vorschläge zur Verringerung der Auswirkungen des Klimawandels
Der Klimaplan von Buenos Aires stellt einen provinziellen Versuch dar, partizipative Umweltpolitiken zu entwickeln.
Die öffentliche Konsultation ist ein wesentlicher Schritt, um eine nachhaltige und inklusive Entwicklung im gesamten Gebiet von Buenos Aires zu erreichen.



