Im Kontext der Debatte über die Änderung des Gletschergesetzes, die von der Nationalregierung gefördert wird, analysierten die verschiedenen Provinzjurisdiktionen die Frage innerhalb des Bundesumweltrats (COFEMA). Aufgrund einer Kombination aus negativen Stimmen, Enthaltungen und Abwesenheiten konnte das offizielle Projekt nicht die Zustimmung dieses Organs erhalten.
Während der Sitzung des COFEMA prüften die Delegierten der argentinischen Provinzen die Gesetzesänderungen, die die Exekutive an diesem Donnerstag im Senat der Nation debattieren möchte. In diesem Rahmen äußerte die Provinz Buenos Aires formell ihre Ablehnung des Vorschlags und argumentierte, dass dieser einen schweren Rückschritt im Umweltschutz darstellt.
Rechtliche und umweltbezogene Grundlagen der Ablehnung
Die Unterstaatssekretärin für Umweltpolitik von Buenos Aires, Tamara Basteiro, erklärte, dass aus rechtlicher Sicht die Initiative dem im Escazú-Abkommen festgelegten Prinzip der Umweltregressivität widerspricht, einem internationalen Vertrag, den das Land unterzeichnet hat. Sie wies auch darauf hin, dass die Reform gegen den Artikel 41 der Nationalen Verfassung verstößt. Basteiro betonte, dass diese Kontroverse in einer Zeit der globalen Klimakrise auftritt, mit ständigen Warnungen der UNO über die Geschwindigkeit des Gletscherrückgangs.
Andererseits betonte die Umweltministerin von Buenos Aires, dass der Schutz dieser Eismassen eine strategische Politik ist, um die gemeinsamen natürlichen Güter zu bewahren und den Zugang zu Wasser zu sichern. Sie argumentierte, dass jede Änderung des Gesetzes die Schutzstandards erhöhen und nicht die bestehenden reduzieren sollte. Sie betonte auch, dass Argentinien die zweitgrößte Süßwasserreserve in Lateinamerika besitzt und lehnte eine Umweltflexibilisierung ab, die die Zerstörung dieser Ressourcen durch ausländische Konzerne erleichtert.
Ergebnis der Sitzung und beteiligte Akteure
Schließlich wurde angesichts des Fehlens einer Mehrheit von Unterstützern sowie der genannten Abwesenheiten und Enthaltungen das Fehlen eines föderalen Konsenses für eine Reform deutlich, die Instrumente des Naturschutzes gefährdet. Die Provinz Buenos Aires führte den Oppositionsblock an und förderte zusammen mit anderen Provinzstaaten die Beteiligung von Umweltorganisationen und Spezialisten des IANIGLA (Argentinisches Institut für Schneekunde, Glaziologie und Umweltwissenschaften), um die technische Debatte zu bereichern.



