Ein Stadtteil der Provinz Buenos Aires wurde nach 19 Jahren des Kampfes der Anwohner zum geschützten Ökologischen Gebiet erklärt.

Der Stadtteil Peluffo, die grüne Lunge von Villa Luzuriaga, wurde vom Stadtrat von La Matanza zum Geschützten Ökologischen Gebiet erklärt. Die Maßnahme schützt einen der wichtigsten Bereiche des Bezirks und würdigt die kontinuierliche Arbeit der Anwohner und der Zivilgesellschaft Peluffo Verde, die den Ort fast zwei Jahrzehnte lang gegen das Vordringen der Urbanisierung verteidigt haben.

Die Verordnung betrifft den Bereich, der durch die Provinzstraße Nr. 4 (Camino de Cintura) und die Straßen Colonia, Venezuela und Triunvirato begrenzt wird, und stellt einen historischen Schritt zur Erhaltung der letzten großen Grünflächen der Gemeinde dar.

Merkmale des Stadtteils Peluffo

  • Mehr als 50 Hektar Grünflächen mit reichlich Bewaldung.
  • Weite, bewaldete Flächen und Straßen mit Vegetation, die die Temperatur regulieren.
  • Rückzugsort für 38 Arten einheimischer Vögel, was ihn zu einem Schlüsselgebiet für die urbane Biodiversität macht.
  • Wesentliche Umweltfunktionen: Regenwasseraufnahme, Verringerung von Überschwemmungen, Kohlenstoffdioxidaufnahme und Sauerstoffproduktion.

Richtlinien der Verordnung

Die Verordnung sieht vor:

  • Schutz und Wiederherstellung natürlicher Ressourcen.
  • Umweltbildungsmaßnahmen für die Gemeinschaft.
  • Verhinderung von Verschmutzungsherden.
  • Konsolidierung eines Entwicklungsmodells, das städtisches Wachstum mit Umweltschutz verbindet.
ökologisches Gebiet
Das ökologische Gebiet von Peluffo schützt mehr als 50 Hektar Grünflächen und fördert die Biodiversität in Villa Luzuriaga.

Bedeutung der geschützten Gebiete

Die geschützten ökologischen Gebiete erfüllen wesentliche Funktionen in Buenos Aires und im ganzen Land:

  • Schutz von Ökoregionen: Sie schützen die Pampa-Grasländer, Espinal-Wälder und Delta-Dschungel, Lebensräume für Arten wie den Sumpfhirsch und das Pampashirsch.
  • Umweltleistungen: Sie wirken wie „Schwämme“, die Regenwasser aufnehmen, Wassereinzugsgebiete schützen und Kohlenstoff speichern, um den Klimawandel zu bremsen.
  • Soziales Wohlbefinden: Sie bieten Räume für Bewegung, Naturtourismus und Umweltbildung und schaffen zudem lokale Arbeitsplätze.

Hervorzuhebende Beispiele sind der Nationalpark Ciervo de los Pantanos, der diesen gefährdeten Hirsch und seine Feuchtgebiete schützt, und das Ökologische Reservat Costanera Sur, Heimat von mehr als 300 Vogelarten.

Ein replizierbares Modell

Die Entscheidung von La Matanza öffnet die Tür für andere Stadtteile, ähnliche Projekte zu fördern. In einem Kontext beschleunigter Urbanisierung wird der Schutz von Grünflächen unerlässlich, um Lebensqualität, saubere Luft und Zuflucht für die Biodiversität zu gewährleisten.

Die Erklärung des Stadtteils Peluffo zum Geschützten Ökologischen Gebiet ist ein gemeinschaftlicher Erfolg und ein Beispiel dafür, wie Bürgerbeteiligung das Umweltmanagement verändern kann.

Diese Anerkennung bewahrt nicht nur eine lebenswichtige grüne Lunge für Villa Luzuriaga, sondern stärkt auch das Netzwerk geschützter Gebiete in Buenos Aires, die entscheidend sind, um dem Klimawandel zu begegnen und das Wohl zukünftiger Generationen zu gewährleisten.

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