Eine Million Bäume für Machu Picchu: Wiederaufforstungskampagne mit einheimischen Arten und Gemeinschaftsbeteiligung

Das Historische Heiligtum von Machu Picchu war Schauplatz des Starts der Kampagne „Eine Million Bäume“, die vom Umweltministerium (Minam) von Peru initiiert wurde. Der Vorschlag zielt darauf ab, durch Brände, Verlust der Vegetationsdecke und Bodendegradation betroffene Gebiete durch die Pflanzung und Pflege von einheimischen Arten wiederherzustellen.

Die Umweltministerin, Nelly Paredes del Castillo, leitete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung des gemeinsamen Handelns zwischen Staat, Privatsektor und Bürgerschaft: „Der Schutz unserer Wälder ist eine kollektive Aufgabe, die Koordination und nachhaltiges Engagement erfordert“.

Multisektorale Beteiligung

Die Veranstaltung brachte nationale, regionale und lokale Behörden, Gemeinschaftsvertreter und soziale Organisationen zusammen. Unter den Teilnehmern waren:

  • Paull Palma, Bürgermeister des Distrikts Ollantaytambo.
  • Yeni Baca, Präsidentin der Gemeinschaft von Choquellusca.
  • José Carlos Nieto, Exekutivpräsident von Sernanp.
  • Vladimir Ramírez, Leiter des Historischen Heiligtums von Machupicchu.
  • José Luis Mancilla, Vertreter der Regionalregierung von Cusco.
  • Dayana Córdoba, Vertreterin des BTS-Fanclubs.

Die Vielfalt der Akteure spiegelt die Notwendigkeit der öffentlich-privaten und sozialen Zusammenarbeit wider, um den Erfolg der Kampagne zu gewährleisten.

Machu Picchu
Die Kampagne ‚Eine Million Bäume‘ in Machu Picchu zielt darauf ab, das Bewusstsein für den Schutz der Wälder zu schärfen.

Einheimische Arten für die Wiederaufforstung

Die Wiederaufforstung umfasst Arten wie Aliso, Queuña, Chachacomo, Tara und Sauco, die aufgrund ihrer Fähigkeit ausgewählt wurden:

  • Wasser zu speichern und die Wasserregulierung zu verbessern.
  • Böden zu stabilisieren und Erosion zu verhindern.
  • Lebensräume für lokale Fauna wiederherzustellen.
  • Zur Minderung des Klimawandels als Kohlenstoffsenken beizutragen.

Der Einsatz von Arten, die in der Umgebung heimisch sind, sichert die Anpassung und Beständigkeit der Vegetation und erhält die ökologischen Merkmale des geschützten Gebiets.

Offene Strategie für die Bürgerschaft

Das Minam hat die Kampagne als offene Initiative konzipiert und lädt Gemeinschaften, Unternehmen und Organisationen ein, sich an den Pflanz- und Pflegearbeiten zu beteiligen. Ziel ist es, die Wirkung durch die direkte Einbindung verschiedener Sektoren zu verstärken.

Das Sernanp leitet die technischen Maßnahmen innerhalb des Schutzgebiets, während Profonanpe bei der Ressourcenverwaltung und der Koordination von Partnern unterstützt. Die Regionalregierung von Cusco und die lokalen Behörden beteiligen sich an der territorialen Zusammenarbeit.

Kultureller und ökologischer Wert von Machu Picchu

Das Historische Heiligtum von Machu Picchu, weltweit bekannt für seinen kulturellen und natürlichen Wert, steht unter ständigem Umweltdruck. Die Kampagne zielt darauf ab, seine Nachhaltigkeit zu stärken und sicherzustellen, dass dieses Erbe für zukünftige Generationen erhalten bleibt.

Die Initiative „Eine Million Bäume“ stellt einen kollektiven Aufwand dar, um degradierte Ökosysteme wiederherzustellen und die Nachhaltigkeit in einem der emblematischsten Gebiete Perus zu stärken. Die Kombination aus einheimischen Arten, Gemeinschaftsbeteiligung und institutioneller Zusammenarbeit macht diese Kampagne zu einem Modell für Naturschutz und Resilienz gegenüber dem Klimawandel.

Compartí esta nota

Últimas noticias

Te pueden interesar
Te pueden interesar

Zwischen den Flüssen: Ein neues Besucherzentrum verbindet die Gemeinschaft mit der Natur im Park der Inseln und Grünen Kanäle

Im Rahmen des Weltumwelttages wurde das Besucherzentrum "Puerto Tereré"...

Eine neue Ordnung im Nationalpark Pre-Delta, die den Schutz des Espinals und seiner Ökosysteme stärkt

Der Schutz der natürlichen Ökosysteme hat ein neues Managementinstrument...