ESTEPPA: Patagonien will 10 Millionen Hektar regenerieren und 5,5 Millionen Tonnen CO₂ mindern

Die Patagonien steht vor wachsenden Herausforderungen, um seine ländliche und ökologische Zukunft zu sichern. Mit mehr als 50 Millionen Hektar gemäßigter Graslandschaften stellt die Region eines der wertvollsten Ökosysteme des Landes dar. Doch die klimatische Variabilität, Dürren, Brände und die Bodenverschlechterung bedrohen die Produktivität und das ländliche Leben.

Die Produzenten benötigen praktische und zugängliche Werkzeuge, um das Land zu erhalten und sich an den Klimawandel anzupassen.

Das ESTEPPA-Programm

The Nature Conservancy (TNC) und Halkis haben das ESTEPPA-Programm (Strategien für Produktion und Weidewirtschaft in der patagonischen Steppe) ins Leben gerufen, eine binationale Initiative in Argentinien und Chile, die Folgendes fördert:

  • Regenerative Viehwirtschaft als Verbündeter bei der Erhaltung und Wiederherstellung von Graslandschaften.
  • Verbesserung der Bodengesundheit, Biodiversität und ökosystemischen Resilienz.
  • Hochwertige Kohlenstoffgutschriften nach internationalen Standards.
  • Technische Schulung und Austausch zwischen Produzenten.
  • Finanzielle Unterstützung und wichtige Infrastruktur.
  • Kollaborative Arbeit mit ländlichen Verbänden, Universitäten und lokalen Akteuren.

Bedeutung für die Region

Die Verschlechterung der Graslandschaften und die klimatische Variabilität beeinträchtigen zunehmend die Produktivität. Die Einführung regenerativer Praktiken ermöglicht:

  • Den Klimawandel zu mildern durch Kohlenstoffbindung im Boden.
  • Zugang zu wirtschaftlichen Anreizen durch den Verkauf von Kohlenstoffgutschriften.
  • Die ländliche Lebensweise zu stärken mit wissenschaftlich basierten adaptiven Managementmethoden.
regenerar hectáreas
Die Regeneration von Hektar in Patagonien ist entscheidend.

Implementierungsphasen

Das Programm befindet sich in der Phase des Co-Designs mit Produzenten und lokalen Akteuren. Die Schritte umfassen:

  1. Technische Erhebung und Machbarkeitsanalyse (bereits abgeschlossen).
  2. Partizipative Runden zur Definition von Praktiken und Governance.
  3. Beginn des regenerativen Managements im April 2026.
  4. Kohlenstoffmessungen im Boden mit Basislinie im Frühjahr 2026.
  5. Validierung und Ausgabe von Kohlenstoffgutschriften, die Einkommen für Produzenten generieren.

Der gesamte Prozess wird mit individueller technischer Unterstützung in jedem Betrieb begleitet.

Potenzial für Auswirkungen

Patagonien hat eine große Fähigkeit zur Kohlenstoffspeicherung in seinen Böden. Das Programm zielt darauf ab:

  • 10 Millionen Hektar Grasland bis 2030 unter nachhaltigem Management zu regenerieren.
  • Mehr als 5,5 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent pro Jahr zu mindern.
  • Regenerative Maßnahmen durch Zusammenarbeit mit Produzenten und Institutionen zu skalieren.

Als erster Schritt wird der Cluster 1 regenerative Praktiken auf 200.000 Hektar bis 2026 umsetzen und damit die Grundlage für die Ausweitung des Modells in der gesamten Region legen.

ESTEPPA auf der Expo Rural in Neuquén

Das Programm wird auf der 83. Landwirtschaftsausstellung in Neuquén am 23. und 24. Januar 2026 vorgestellt, wo Teams von TNC und Halkis Informationen über regenerative Viehwirtschaft und Kohlenstoffmärkte teilen, Fragen beantworten und konkrete Erfahrungen zeigen werden.

ESTEPPA stellt einen Paradigmenwechsel für Patagonien dar: Integration von Viehproduktion, Naturschutz und Klimaschutz in ein regeneratives Modell, das die ländliche Wirtschaft stärkt und zum Kampf gegen den Klimawandel beiträgt.

Compartí esta nota

Últimas noticias

Te pueden interesar
Te pueden interesar