Das Metropolgebiet Buenos Aires (AMBA) erlebte an diesem Freitag die Auswirkungen starker Stürme begleitet von Hagel, wie es der Nationale Wetterdienst (SMN) vorhergesagt hatte. Die intensiven Niederschläge betrafen hauptsächlich den Norden der Provinz Buenos Aires und lösten Wetterwarnungen in mehreren Regionen des Landes aus.
Hagel und Warnungen im AMBA und Provinzen
Am Morgen teilten Bewohner verschiedener Gemeinden, darunter Exaltación de la Cruz und San Miguel del Monte, in sozialen Netzwerken beeindruckende Bilder des Hagels. Die Unwetterwarnungen erstreckten sich auf andere Städte wie General Las Heras, Luján und Marcos Paz.
Das Wetter zeigt je nach Region erhebliche Schwankungen. Während der Norden des Landes hohe Temperaturen erlebt, steht Córdoba vor einer Brandgefahr und das Gebirge wird von Schneefällen heimgesucht, die in bestimmten Gebieten bis zu zwei Meter Schnee anhäufen könnten.
In der Stadt Buenos Aires war der Freitag der instabilste Tag der Woche, mit einer Regen- und Gewitterwahrscheinlichkeit zwischen 70% und 100%. Der Morgen war geprägt von möglichen Nordwinden von bis zu 50 km/h und Temperaturen um die 18°C.
Am Nachmittag, obwohl die Wahrscheinlichkeit abnahm, hielten vereinzelte Schauer an und die Temperatur stieg auf 23°C. Als die Nacht hereinbrach, blieb der Himmel bewölkt mit Temperaturen um die 19°C.
Für den Samstag sind vereinzelte Gewitter mit einer Mindesttemperatur von 14°C und einer Höchsttemperatur von 18°C vorhergesagt. Am Sonntag, während des Finales der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Argentinien und Spanien, wird ein kühler und teilweise bewölkter Tag mit Temperaturen zwischen 10°C und 15°C erwartet.
Der SMN hält auch gelbe Warnungen für Gewitter in Buenos Aires, Corrientes und Santa Fe sowie in anderen Provinzen aufrecht. Im Gebirge betreffen die Warnungen vor Schneefällen Mendoza, Neuquén und San Juan, die unter einer orangefarbenen Warnung stehen.
Der Süden des Landes verzeichnet weiterhin extreme Temperaturen, mit Río Grande und Río Gallegos an der Spitze, wo die gefühlten Temperaturen -13,2°C bzw. -11,6°C erreichen.
Das Phänomen El Niño hat die jüngsten Wetterbedingungen beeinflusst und den Eintritt von Tiefdrucksystemen und warmen Winden begünstigt, was im Gegensatz zum kalten Beginn des Winters steht.



