In der Naturschutzgebiet Villavicencio, gelegen in der Mendociner Bergkette, wurde eine umfassende Gesundheitsoperation durchgeführt, die auf die tierärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten und den Schutz der Wildtiere abzielte.
Die Initiative vereinte das Wildtieramt der Abteilung für Biodiversität und den Ökopark, die Gemeinde Las Heras, die Veterinärfakultät der Universität Juan Agustín Maza, das Iadiza-Conicet — durch die Gruppe der Trockengebiets-Feliden — und das Rangerteam des Reservats.
Das Ziel war klar: die Gesundheit von Tieren, Menschen und der Umwelt zu schützen, indem die Idee gestärkt wird, dass diese drei Aspekte tief miteinander verbunden sind.
Durchgeführte Maßnahmen
Der Tag umfasste:
- Primäre tierärztliche Versorgung.
- Tollwut- und Mehrfachimpfungen.
- Entwurmungen.
- Sterilisationsoperationen.
Die Aktivitäten konzentrierten sich auf die ländlichen Posten von Santa Clara und El Jahuel, wo die Bewohner Zugang zu Kontrollen und Kastrationen für ihre Haustiere hatten, ohne in die Stadt reisen zu müssen.
Prävention von Zoonosen
Der Hintergrund der Operation ist entscheidend: die Übertragung von Krankheiten zwischen Haustieren, Wildtieren und Menschen zu verhindern. Laut Ignacio Haudet, Direktor für Biodiversität und Ökopark, sind mehr als 60% der menschlichen Infektionskrankheiten tierischen Ursprungs, was die Bedeutung dieser vorbeugenden Maßnahmen unterstreicht.
Neben der tierärztlichen Versorgung wurden gesundheitliche Erhebungen und Probenentnahmen durchgeführt, um mögliche Krankheiten zu erkennen, die die Wildtiere betreffen könnten.

Gemeinschaftliche Beteiligung
Die Operation umfasste auch Dialog- und Beratungsphasen mit der Gemeinschaft über verantwortungsvolle Tierhaltung und die Nutzung der Umgebung. Die sichtbare Präsenz von Fachleuten und Rangern vor Ort stärkte das Vertrauen und das Umweltbewusstsein der Bewohner.
Das Team nutzte chirurgische Ausrüstung, tierärztliche Verbrauchsmaterialien, Impfstoffe und Biosicherheitsmaterialien, um angemessene Bedingungen und Gesundheitsstandards bei allen durchgeführten Praktiken zu gewährleisten.
Das Naturschutzgebiet Villavicencio
Das Reservat, gelegen in Mendoza, schützt mehr als 60.000 Hektar Biodiversität, Feuchtgebiete und Wasserressourcen.
- Erhaltung von Biodiversität und Wasser: beherbergt mehr als 249 Arten von Fauna und Flora, einschließlich der vom Aussterben bedrohten Andenkatze.
- Ramsar-Stätte: 2017 aufgrund der internationalen Bedeutung ihrer Feuchtgebiete erklärt, als erstes privates Reservat des Landes, das diese Auszeichnung erhielt.
- Historisches und kulturelles Erbe: bewahrt das Monument von Canota und die historische Provinzstraße 52, die mit der San-Martin-Geste verbunden sind.
- Bildung und nachhaltiger Tourismus: empfängt jährlich Tausende von Besuchern und Studenten und fördert das Umweltbewusstsein.
- Nachhaltige private Verwaltung: fungiert als Modell für privaten Naturschutz, integriert in das Netzwerk der Schutzgebiete der Fundación Vida Silvestre.
Die Megaoperation in Villavicencio machte deutlich, dass die menschliche, tierische und umweltbezogene Gesundheit untrennbar sind. Zwischen Impfungen, Kontrollen und Gesprächen wurde die Bedeutung eines gemeinsamen Ansatzes zur Erhaltung des Gleichgewichts so wertvoller Ökosysteme wie der Mendociner Bergkette verstärkt.



