Zwischen den Flüssen: Die Justiz stoppt die illegale Rodung am Bach Perucho Verna und ordnet die Wiederherstellung der Umwelt an

Diese Woche bestätigte das Oberste Gerichtshof von Feria ein wichtiges Urteil, das das Abholzen im Arroyo Perucho Verna in Colón, Entre Ríos, verbietet.

Das Urteil ordnete den sofortigen Stopp der Bodenbewegungsaktivitäten an und legte einen Plan zur Wiederherstellung der vegetativen Abdeckung in diesem geschützten Gebiet fest.

Das Urteil bestätigte das erstinstanzliche Urteil in der Sache „ACAPS c/ Rossier Francisco y otros“, eingereicht von der NGO Asociación Civil Arroyo Perucho Verna Salvaje (ACAPS).

Die Entscheidung wurde von den Richtern Gisela Schumacher, Marcelo Marchesi und Adriana Acevedo unterzeichnet.

Die gerichtliche Entscheidung erweiterte auch die Verurteilung auf die Gemeinde San José, die in erster Instanz von der Verantwortung befreit worden war.

Nun müssen sowohl das Umweltsekretariat der Provinz als auch die Gemeinde „die Maßnahmen zur Umweltwiederherstellung kontrollieren, koordinieren und überwachen„.

Entre Ríos: la Justicia ordena frenar el desmonte en un área protegida y obliga a recomponer el bosque
Entre Ríos: la Justicia ordena frenar el desmonte en un área protegida y obliga a recomponer el bosque

Abholzung im geschützten Gebiet des Arroyo Perucho Verna gestoppt

Die kollektive Umweltklage wurde gegen Francisco Rossier, den Ausführer der Arbeiten, und Milagros Belén Rossier, die Eigentümerin des Grundstücks, eingereicht.

Die Beweise bestätigten Erdbewegungen mit schweren Maschinen und die Zerstörung der Flora in der Gegend.

Das betroffene Grundstück befindet sich innerhalb der „Mehrzweck-Reservat Arroyo Perucho Verna„, klassifiziert als nativer Wald der Kategorie II (gelb) gemäß dem Provinzgesetz Nr. 11.011.

In dieser Kategorie sind Änderungen der Bodennutzung und das Abholzen strengstens verboten, weshalb die Justiz mit der Klage in Perucho Verna fortfuhr.

Die Verteidigung versuchte, die Arbeiten als einfache „Geländereinigung“ zu rechtfertigen. Die Umweltgutachten bestätigten jedoch „eine offensichtliche Verletzung des Rechts auf eine gesunde Umwelt„.

Der Wiederherstellungsplan für das beschädigte Gebiet in Perucho Verna

Das Urteil legte konkrete Wiederherstellungsmaßnahmen fest. Die Verantwortlichen müssen einen Wiederherstellungsplan umsetzen, der Folgendes umfasst:

  • Sofortiger Stopp und endgültige Einstellung jeglicher Abholzungsaktivitäten in Perucho Verna
  • Pflanzung von mindestens 100 Exemplaren einheimischer Baum- und Straucharten
  • Stabilisierung des betroffenen Bodens
  • Strenge Überwachung durch die Umweltbehörden
Un amparo ambiental presentado por una ONG local logró detener el desmonte en un área natural protegida de Colón, en la provincia de Entre Ríos.
Ein von einer lokalen NGO eingereichter Umweltantrag stoppte die Abholzung in einem geschützten Naturgebiet in Colón, in der Provinz Entre Ríos.

Das Umweltsekretariat von Entre Ríos und die Gemeinde San José werden die Verantwortung haben, die Überwachung der Umsetzung des Plans zu übernehmen.

Diese Überwachung wird die effektive Wiederherstellung des degradierten Gebiets gewährleisten.

Der Umweltpräzedenzfall in Entre Ríos

Das Urteil stärkt die in der Allgemeinen Umweltgesetzgebung (25.675) und der Provinzverfassung festgelegten Vorsorge- und Präventionsprinzipien.

Die Entscheidung erinnerte daran, dass „das Recht auf Privateigentum nicht absolut ist, wenn es mit der Erhaltung der kollektiven natürlichen Ressourcen in Konflikt gerät“.

Diese gerichtliche Entscheidung setzt einen wichtigen Präzedenzfall für den Schutz natürlicher Gebiete in der Provinz.

Das Urteil zeigt, dass die Behörden zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie ihren Umweltkontrollpflichten nicht nachkommen.

Der Fall der Abholzung in Perucho Verna markiert einen Fortschritt in der Verteidigung der einheimischen Wälder von Entre Ríos. Die Aktion von ACAPS stoppte die Degradierung eines geschützten Ökosystems und forderte dessen Wiederherstellung.

Die Umsetzung des Wiederherstellungsplans wird unter strenger offizieller Aufsicht beginnen. Die 100 einheimischen Arten, die gepflanzt werden müssen, sollen dem Gebiet seine ursprüngliche ökologische Funktion zurückgeben.

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