Ein Brand in Bahía Blanca hat in drei Tagen über 5000 Hektar verwüstet

Ein Brand von großer Magnitude brach am vergangenen Samstag in der Nähe von Bahía Blanca, im Bezirk Villarino, aus und vernichtete 5000 Hektar dichte Vegetation und Wald.

Das Feuer blieb drei Tage lang aktiv und erforderte den Einsatz von über hundert freiwilligen Feuerwehrleuten aus 10 Ortschaften, um die Flammen zu kontrollieren.

Der Brandherd umfasste die Gebiete zwischen Mayor Buratovich und Algarrobo, im Südwesten der Provinz Buenos Aires.

Laut dem offiziellen Bericht erreichte das betroffene Gebiet etwa 5600 Hektar, eine Zahl, die sich erhöhen könnte, wenn die endgültige Erhebung durchgeführt wird.

La Cámara Federal de Paraná continuará la causa con Baggio y otros empresarios por los incendios en el Delta. Foto: Greenpeace.

Brand in Bahía Blanca: der Noteinsatz mit Luft- und Bodenressourcen

Um den Brand zu bekämpfen, war es notwendig, Luft- und Bodenressourcen koordiniert einzusetzen.

Der Sicherheitssekretär der Stadt, Gustavo Pacheco, erklärte im Gespräch mit den Medien: „Das Löschflugzeug wurde nach intensiver Arbeit aus der Luft und am Boden mit allen öffentlichen Diensten des Bezirks und der Region abgezogen“.

Die Bundesagentur für Notfälle stellte ein Löschflugzeug mit einer Kapazität von über 3.000 Litern zur Verfügung. Diese Luftressource unterstützte die Bodenteams bei den Löscharbeiten.

Das Operative Notfallkomitee (COE) berichtete, dass der Brand eine aktive Front von tausend Metern Länge mit Vorstoß nach Norden aufrechterhielt.

Das Ausmaß des Vorfalls aktivierte das Operative System der Regionalen Organisation, das die Arbeiten der 11 beteiligten Einheiten koordinierte.

Mehr als 100 Feuerwehrleute gegen den Brand in Bahía Blanca

Die Bekämpfung des Feuers erforderte die Anwesenheit von etwa hundert freiwilligen Feuerwehrleuten aus:

  • Pedro Luro
  • Hilario Ascasubi
  • Mayor Buratovich
  • Médanos
  • Algarrobo
  • Villalonga
  • Pradere
  • Ingeniero White
  • Monte Hermoso
  • General Cerri
  • Stroeder

Neben den Feuerwehrleuten nahmen auch Brigadisten der Zivilverteidigung und städtische Arbeiter teil.

Letztere arbeiteten mit schwerem Gerät, um Feuerschneisen zu schaffen, die das Fortschreiten der Flammen in andere gefährdete Gebiete stoppen sollten.

Die Waldbrandbrigade der offiziellen Feuerwehr übernahm die Überwachung des betroffenen Gebiets. Diese Überwachung war entscheidend für die Koordination der Bekämpfungsstrategien gegen das Feuer.

Keine Opfer, aber Verdacht auf Vorsatz

Laut dem verbreiteten offiziellen Bericht wurden bisher keine Schäden an Tieren oder Personen registriert.

Diese Situation stellt eine Erleichterung inmitten des Umweltnotstands dar, der die Region betroffen hat.

Jedoch wies Pacheco darauf hin, dass der Ursprung des Feuers noch nicht bestätigt werden konnte.

Es gibt Gerüchte über einen vorsätzlichen Vorfall, obwohl die Behörden keine Hypothese ausgeschlossen haben, bis die entsprechende Untersuchung abgeschlossen ist.

Der Sicherheitschef fügte hinzu: „Es gab Treffen mit Landwirten, um sie darüber zu informieren, dass sie die Feuerschneisen aktiv halten müssen, um die Ausbreitung von Bränden zu verhindern“. Diese Erklärung unterstreicht die Notwendigkeit der Prävention in der Region.

Der Beamte bedankte sich auch für die interinstitutionelle Koordination, die es ermöglichte, den Vorfall zu kontrollieren.

Die gemeinsame Antwort mehrerer Organisationen war entscheidend, um zu verhindern, dass sich das Feuer weiter über das Gebiet von Buenos Aires ausbreitet.

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