Nach mehr als zwei Jahren des Wartens hat die Provinz Buenos Aires in dieser Woche endlich das Gesetz 15.432 geregelt, das 2023 verabschiedet wurde und den Dienst der Ranger von Buenos Aires schafft.
Damit wird die Umsetzung eines Systems ermöglicht, das die Aufgabe des Umweltschutzes in der Provinz aufwertet.
Das Gesetz wurde durch das Dekret 2955/2025 geregelt, das im Amtsblatt von Buenos Aires unter der Unterschrift des Gouverneurs Axel Kicillof veröffentlicht wurde.
Insbesondere führt es strukturelle Änderungen im Umweltministerium von Buenos Aires und dem Ranger-Korps ein.
Darüber hinaus werden auch Gehaltserhöhungen und spezifische Arbeitsbedingungen für diejenigen festgelegt, die die Provinzreservate und -parks betreuen.
Die Maßnahme formalisiert einen rechtlichen Rahmen, der die Aufgaben, Funktionen, Rechte und Pflichten der Ranger regelt, die in den geschützten Gebieten von Buenos Aires arbeiten.
Laut den Erwägungen des Dekrets spielen die Ranger von Buenos Aires eine Schlüsselrolle bei der Bewachung, Überwachung, Kontrolle, Umweltbildung und der Prävention von Bränden.

Schlüssel für die Ranger in Buenos Aires: Es wird ein Gehaltszuschlag von 30% pro Einsatzort gezahlt
Die Regelung legte einen Zuschlag pro Einsatzort fest, der 30% des Grundgehalts für das gesamte Personal entspricht, das im Gebiet tätig ist.
Diese wirtschaftliche Anerkennung soll die Isolation und die widrigen Bedingungen ausgleichen, unter denen die Arbeit in vielen Provinzreservaten stattfindet.
Der Zuschlag wird gezahlt, solange der Beamte in diesen Gebieten Dienst leistet. Außerdem wurde eine Arbeitszeit von 48 Stunden pro Woche festgelegt, die je nach den betrieblichen Erfordernissen des Systems verteilt wird.
Die Norm genehmigte auch die Vorschriften für Uniformen, Arbeitskleidung und persönliche Sicherheit für die Ranger in Buenos Aires.
Die neuen Positionen müssen in das Nomenklaturverzeichnis des Gesetzes 10.430 aufgenommen werden, mit Beteiligung der Ministerien für Umwelt und Wirtschaft.
Schließlich hebt das Dekret auch eine Reihe früherer Vorschriften im Zusammenhang mit dem Ranger-Regime auf.
Die Reorganisation des Umweltministeriums von Buenos Aires
Das Dekret reorganisiert auch die Funktionen und Organisationen des Umweltministeriums von Buenos Aires, das die Arbeit der Ranger koordiniert.
Zunächst wird die Abteilung für geschützte Gebiete abgeschafft und die Direktion für geschützte Gebiete mit sechs Abteilungen geschaffen.
Jede dieser Abteilungen wird einer anderen geografischen Region von Buenos Aires entsprechen und für die Verwaltung der Ranger in diesen Gebieten verantwortlich sein.

Diese neue Direktion wird unter der Aufsicht der Provinzdirektion für Umweltplanung des Territoriums arbeiten, mit dem Ziel, die territoriale und operative Verwaltung der geschützten Gebiete zu ordnen.
Die Norm ermächtigt auch das Umweltministerium unter der Leitung von Daniela Vilar, die Aufsicht neu zu organisieren, wenn territoriale oder ökologische Gründe dies erfordern.
Die sechs Regionen zur Organisation der geschützten Gebiete in Buenos Aires
Mit der Regelung des Ranger-Gesetzes wurde das System territorial in sechs Regionen unterteilt, die die verschiedenen geschützten Gebiete von Buenos Aires umfassen:
- Region Ventania: Provinzpark Ernesto Tornquist, Naturdenkmal Kupferechse, Naturdenkmal Cerro Ventana
- Region Insel und Delta: Naturreservat Isla Martín García, Naturreservat Isla Botija, Naturreservat Delta in Bildung, Naturdenkmal Ciervo de los Pantanos
- Region Metropol: Naturreservat Punta Lara, Provinzreservat Santa Catalina, Naturreservat Laguna de Rocha
- Region Zentrale Fluss- und Meeresregion: Wildtierschutzgebiet Bahía Samborombón, Naturreservat Bahía Samborombón, Naturdenkmal Delfín Franciscana, Naturdenkmal Pampashirsch
- Region Meeresküste: Naturreservat Mar Chiquita, Naturreservat Puerto Mar del Plata, Naturdenkmal Düneneidechse, Naturdenkmal Roter Gänsegeier
- Region Südwest: Naturreservat Pehuen Co–Monte Hermoso, Naturreservat Bahía Blanca, Wildtierschutzgebiet San Blas
Mit dieser Regelung will die Regierung von Buenos Aires das Schutzsystem professionalisieren und stärken, während sie die Bedingungen der Ranger in den geschützten Gebieten von Buenos Aires verbessert.



