Rote Warnung: Zehn Provinzen sind diesen Sommer extrem gefährdet durch Waldbrände

Diese Woche informierte der Nationale Wetterdienst (SMN), dass in zehn argentinischen Provinzen ein extremes Risiko für Waldbrände besteht.

Die Kombination aus hohen Temperaturen und anhaltender Dürre hat kritische Bedingungen geschaffen, die dringende Präventionsmaßnahmen erfordern.

Die Behörden forderten die lokalen Regierungen auf, alle notwendigen Protokolle anzuwenden, um die Ausbreitung des Feuers in den betroffenen Gebieten zu verhindern.

Zehn Provinzen unter maximaler Alarmbereitschaft wegen Brandgefahr

Der Nationale Feuerwehrdienst gab an, dass das Brandrisiko in Buenos Aires, La Pampa, Córdoba, Mendoza, San Luis, Santa Fe, Neuquén, Río Negro, Chubut und Santa Cruz extreme Werte erreicht hat.

Klimaexperten erklärten, dass die hohen Temperaturen, zusammen mit der Dürre und anderen meteorologischen Faktoren, ein günstiges Szenario für das Auftreten von Brandherden geschaffen haben, wie die Nachrichtenagentur Noticias Argentinas berichtete.

Die Situation erfordert sofortige Aufmerksamkeit der Provinzbehörden, um die Umweltauswirkungen zu minimieren und die natürlichen Gebiete des Landes zu schützen.

incendios forestales

Totales Feuerverbot in Nationalparks

Anfang Dezember gab die nationale Regierung neue Maßnahmen bekannt, um Waldbrände in den Nationalparks Lanín, Nahuel Huapi, Los Arrayanes, Lago Puelo und Los Alerces zu verhindern.

Die Maßnahme wurde durch eine im Amtsblatt veröffentlichte Resolution der Verwaltung der Nationalparks umgesetzt, die ausdrücklich die Verwendung von Feuer in diesen fünf Parks verbot.

Die Maßnahme trat sofort in Kraft und wurde bis zum 30. April 2026 verlängert.

In diesem Zeitraum war nur sicheres Feuer in den Einrichtungen autorisierter touristischer Anbieter erlaubt, unter strengen Kontrollprotokollen und ständiger Überwachung.

Die Behörden kündigten an, dass es schwere Sanktionen gegen Verstöße geben wird, die Brandherde verursachen.

Daher wurden die entsprechenden Ordnungswidrigkeitsverfahren bei der Feststellung von Verantwortlichen angewendet.

Die Vorschrift legte fest, dass bei nachgewiesener Verantwortung für die Entstehung solcher Katastrophen die höchste Sanktion gemäß der geltenden Gesetzgebung verhängt wird.

Ein verstärkter Einsatz für den Sommer

Im Rahmen der strategischen Planung für die Saison 2025-2026 wurden die Nationalparks in Nordpatagonien verstärkt.

Sie verfügen über eine höhere Anzahl von über 160 spezialisierten Einsatzkräften zur Brandbekämpfung.

Der operative Einsatz umfasst:

  • Komplette Wasserausrüstung und spezialisierte Handwerkzeuge
  • Fortschrittliche Kommunikationssysteme: Repeater, VHF-Radios, Mobil- und Satellitentelefonie
  • Modernste Technologie: Drohnen, Wärmebildkameras und GPS-Geräte
  • Mobile Ressourcen: Pick-ups, Transportfahrzeuge und Pumpenausrüstung

Die Behörden entwickelten gemeinsame Informationssysteme, die mit Frühwarnungen, Wettervorhersagen und Risikobewertungen verbunden sind.

Es wurden auch gemeinsame Schulungen im Umgang mit Feuer, in der Betriebssicherheit und im Einsatz neuer Technologien durchgeführt.

Die Teilnahme an regionalen Übungen und Prozessen der interjurisdiktionalen Planung festigte einen föderalen Ansatz.

Diese Zusammenarbeit erweiterte die Reaktionsfähigkeit und optimierte die Nutzung der verfügbaren Ressourcen im gesamten nationalen Gebiet.

Die umgesetzten Maßnahmen zielen darauf ab, die Ökosysteme zu schützen und Umweltkatastrophen während der Monate mit dem höchsten Brandrisiko im Land zu verhindern.

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