Chile verbietet Einwegplastik im Gastronomiebereich mit einem Gesetz, das bereits in Kraft ist

Die Plastikverschmutzung ist ein weltweit immer sichtbarer werdendes Umweltproblem. Aus diesem Grund hat sich Chile entschieden, einen Schritt in Richtung Umweltschutz zu gehen, mit einem Gesetz, das die Verwendung von Einwegplastik im Gastronomiebereich verbietet

Die neue Regelung verbietet die Verwendung dieser Kunststoffe in Restaurants, Cafés, Food Courts und anderen Geschäften der Branche. Laut den Behörden zielt diese Maßnahme darauf ab, die Abfallerzeugung zu reduzieren, die in der Regel auf Mülldeponien, in Flüssen oder Ozeanen endet. 

Die neuen Favoriten sind wiederverwendbare Alternativen oder solche aus kompostierbaren Materialien, die dazu beitragen werden, das Volumen der Plastikabfälle im Gastronomiebereich erheblich zu reduzieren, da dieser einer der Hauptverursacher von Einwegartikeln in der Stadt ist.

Auf diese Weise werden Besteck, Teller, Strohhalme, Rührstäbchen und Einweg-Plastikverpackungen nicht mehr Teil des üblichen Service im Land sein. 

Ein Wandel im Konsum, der hilft, die Umwelt zu schützen

Da die Lebensdauer von Einwegplastik nur wenige Minuten nützlich sein kann, um dann zu Abfall zu werden, der Hunderte von Jahren braucht, um sich zu zersetzen, hat das Andenland beschlossen, das Problem mit diesem neuen Gesetz zu stoppen. 

Um sich daran anzupassen, mussten viele Betriebe ihre Lieferanten ändern, Kosten anpassen und ihre interne Logistik neu organisieren. Obwohl es eine schwierige Aufgabe sein kann, kann es auch eine Hilfe für Unternehmen darstellen, die mit wiederverwendbaren Verpackungen und nachhaltigen Lösungen verbunden sind. 

In diesem Sinne wird der Übergangsprozess schrittweise erfolgen, mit Kontrollen und möglichen Sanktionen für diejenigen, die die Vorschriften nicht einhalten, da eine effektive und nachhaltige Umsetzung im Laufe der Zeit angestrebt wird.

Hin zur Kultur der Wiederverwendbaren

Das neue Gesetz schlägt nicht nur vor, den Gebrauch von Einwegprodukten aufzugeben, sondern auch einen kulturellen Wandel. Dies liegt daran, dass die Vorschrift nicht nur die Verantwortung auf den Staat oder die Unternehmen legt, sondern auch auf die Verbraucher. 

Letztere werden ebenfalls als Teil des Prozesses angesehen, um Optionen für wiederverwendbare Alternativen zu wählen und Modelle des Konsums mit geringerem Umweltauswirkungen zu unterstützen. 

Die Nationale Universität von Río Cuarto in Córdoba wird ab dem 1. August Einwegplastikutensilien aus ihrer Mensa entfernen.
Die Nationale Universität von Río Cuarto in Córdoba wird ab dem 1. August Einwegplastikutensilien aus ihrer Mensa entfernen.

Was bedeutet dieses Gesetz?

Das Gesetz Nr. 21.368, das 2021 verabschiedet wurde und dessen Endphase ab dem 13. Februar 2026 in Kraft ist, regelt und verbietet Einwegplastik in Chile, was sich auf Restaurants, Cafés und Supermärkte auswirkt, um die Abfallerzeugung in Gastronomiebetrieben zu reduzieren.

Wichtige Punkte der Regelung:

  • Einschränkungen in Gastronomiebetrieben (Restaurants, Cafés, Lieferdienste): Ab dem 13. Februar 2026 dürfen die Betriebe keine Einwegprodukte (Besteck, Strohhalme, Teller, Becher, Deckel, Rührstäbchen) mehr ausgeben, wenn das Essen innerhalb der Einrichtung konsumiert wird, es sei denn, sie sind wiederverwendbar oder zertifiziert kompostierbar.

  • Lieferdienst (Delivery): Es sind nur zertifizierte Einwegutensilien erlaubt, wenn sie aus anderen Materialien als Kunststoff (wie Papier, Karton) oder zertifiziert kompostierbarem Kunststoff bestehen.

  • Supermärkte und Getränke: Supermärkte sind verpflichtet, mindestens 30% ihrer Getränke in Mehrwegflaschen auszustellen, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern.

  • Verbot von Styropor: Die Ausgabe von Styroporverpackungen (expandiertes Polystyrol) für Lebensmittel und Getränke ist verboten.

  • Überwachung: Die Gemeinden sind für die Überwachung der Einhaltung dieses Gesetzes verantwortlich, und Verstöße können zu Geldstrafen für die Betriebe führen. 

Die Umsetzung erfolgte schrittweise seit 2021, mit dem Fokus auf eine Veränderung der Gewohnheiten hin zum Konsum von wiederverwendbaren Produkten, um die Abhängigkeit von Einwegplastik in der Gastronomiebranche zu reduzieren.

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