In einer Welt, in der die Beziehung zwischen der Menschheit und der Natur in der Krise zu sein scheint, entsteht ein visueller Vorschlag, der zu tiefem Nachdenken einlädt.
Es handelt sich um „Miradas Sintientes“, eine fotografische Ausstellung dokumentarischen Charakters, die die Besucher dazu anregen soll, über die Notwendigkeit nachzudenken, eine friedlichere und inklusivere Gesellschaft aufzubauen, in der der Respekt vor der Tierwelt im Mittelpunkt steht.
Die Ausstellung, die von der Juristischen Fakultät der Nationalen Universität von Lomas de Zamora unterstützt wird, wurde durch das Engagement ihrer Dekanin, María Fernanda Vazquez, ermöglicht.
Der akademische Rahmen der Fakultät ist kein Zufall: Die Ausstellung soll die Idee verstärken, dass Tiere fühlende Wesen sind und nicht einfach Konsum- oder Eigentumsobjekte, ein Konzept, das im Bereich des Tierrechts zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Subjekte eines Lebens
Die Botschaft des Werks ist direkt und eindringlich: Tiere empfinden genauso wie Menschen. Doch das aktuelle menschliche Verhalten neigt zur Ausbeutung, zur Zerstörung von Lebensräumen und zum ständigen Schaden am Tierreich.
„Tiere sollten nicht als Objekte betrachtet werden, sondern als Subjekte eines Lebens“, betonen die Initiatoren des Projekts und unterstreichen, dass, obwohl es Gesetze gibt, die den Tierschutz gewährleisten, noch ein langer Weg in legislativer und sozialer Hinsicht vor uns liegt.

Ein Rundgang durch die gefährdete Fauna
Die Ausstellung besteht aus mehr als 30 Bildern, die mit einzigartiger Sensibilität aufgenommen wurden. Das Hauptziel ist es, das Publikum auf den Verlust der Biodiversität aufmerksam zu machen, indem der Fokus auf emblematische Arten gelegt wird, die sich heute in einer kritischen Situation befinden, wie:
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Der Yaguareté
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Der Aguará Guazú
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Der Ameisenbär
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Der Tapir
Jedes Foto ist nicht nur ein Kunstwerk; es dient als Bildungskarte, die detaillierte Informationen über die Ökoregion enthält, in der jede Art lebt, sowie über ihren Verwundbarkeitsgrad und das Bedrohungsniveau, dem sie in ihrer natürlichen Umgebung ausgesetzt ist.

Zwei Jahre dokumentarische Expedition
Hinter jedem Foto steckt eine umfassende Feldarbeit. Der Dokumentarfotograf Sebastián Naón und der Generalproduzent Agustín Pulido bereisten Argentinien von Nord nach Süd und von Ost nach West fast zwei Jahre lang. Diese Reise ermöglichte es ihnen, den Reichtum unserer Fauna zu dokumentieren und gleichzeitig Zeugen der Umweltbelastungen zu werden, denen die Tiere im Land ausgesetzt sind.
„Miradas Sintientes“ präsentiert sich somit als Einladung, innezuhalten, denjenigen, die den Planeten mit uns teilen, in die Augen zu schauen und unsere Rolle als Beschützer des Ökosystems zu überdenken.



