Die Umweltbehörde von Lomas de Zamora organisierte eine Veranstaltung in der Nähe des Arroyo Galíndez mit Anwohnern, sozio-ökologischen Organisationen und lokalen Beamten.
Der zentrale Punkt war die kollektive Diskussion und Erstellung des Verordnungsentwurfs, der darauf abzielt, das Gebiet als „Geschütztes Feuchtgebiet Arroyo Galíndez“ zu erklären.
Die Kabinettschefin, Sol Tischik, betonte, dass das Ziel darin besteht, einen endgültigen rechtlichen Schutz zu konsolidieren: „Wir möchten die Zentralität unserer Ufergeographie durch konkrete Maßnahmen zur Wiederherstellung und Wiederherstellung dieses Ökosystems zurückgewinnen“.
Technische Arbeitsbereiche
Während der Veranstaltung wurden drei Schlüsselthemen behandelt:
- Wasserdynamik: Analyse von Wasser- und Bodenflüssen und wie die Vegetation die Grundwasserneubildung beeinflusst.
- Natürliche Pufferung: Der Wert des Feuchtgebiets als Auffangbecken zur Minderung von Überschwemmungen in Randbezirken wurde bestätigt.
- Biodiversität: Identifizierung einheimischer Flora- und Faunaarten zur Erstellung der Umweltbasislinie des zukünftigen Reservats.
Verordnungsentwurf
Das Dokument zielt darauf ab, einen rechtlichen Rahmen für langfristigen Schutz und Wiederherstellung für einen integrierten biologischen Korridor zu schaffen. Die Abgrenzung umfasst:
- Das Reservoir des Parque Finky.
- Den Kanal Santa María.
- Den Abschnitt des Arroyo Galíndez, der seinen natürlichen Verlauf beibehält.
Die Verordnung wird zivile Eingriffe, die die hydrologische Topographie verändern, verbieten und die Gemeinde verpflichten, biologische Wiederherstellungspläne und die Beseitigung invasiver Arten durchzuführen.
Ein historischer Meilenstein im Umweltmanagement
Der institutionelle Fortschritt erkennt Jahrzehnte von Bürgeraktivismus in Turdera und Temperley an. Das Gelände des Parque Finky, einst eine offene Mülldeponie, wurde dank Bürgerbewegungen wiederhergestellt und in einen grünen Raum mit hohem Biodiversitätsindex verwandelt.
Nach der Systematisierung der Beiträge der Anwohner wird die lokale Exekutive das endgültige Dokument zur Vorlage beim Stadtrat ausarbeiten, wo es in Ausschüssen diskutiert wird, bevor darüber abgestimmt wird.

Schlüsselfunktionen der Feuchtgebiete
Die Feuchtgebiete nehmen etwa 35% des Gebiets von Buenos Aires ein und erfüllen lebenswichtige Funktionen:
- Wasserregulierung: Sie halten Regenwasser und Überschwemmungen zurück und reduzieren so Überschwemmungen.
- Biodiversitätsreservate: Zufluchtsort für einheimische Arten und Zugvögel.
- Klimaminderung: Sie absorbieren und speichern Kohlenstoff und bekämpfen so die globale Erwärmung.
- Natürliche Filter: Sie reinigen Wasser, indem sie Sedimente und Schadstoffe auffangen.
Hervorragende Ökosysteme in der Provinz
- Delta des Paraná: eines der artenreichsten Feuchtgebiete des Landes.
- Überflutete Grasländer und Lagunas Encadenadas.
- Küstenstreifen des Río de la Plata und des Argentinischen Meeres.
Die Initiative, den Arroyo Galíndez als Geschütztes Feuchtgebiet zu erklären, stellt einen entscheidenden Schritt zur Konsolidierung städtischer Umweltpolitik in Lomas de Zamora dar.
Der Schutz dieser Ökosysteme bedeutet, sauberes Wasser zu gewährleisten, Überschwemmungen zu mildern, die Biodiversität zu erhalten und den Klimawandel mit naturbasierten Lösungen zu bekämpfen.



