14 Hunde aus illegaler Zucht in Almagro gerettet und Kampf gegen Tiermissbrauch verstärkt

Ein Verfahren im Stadtteil Almagro von Buenos Aires ermöglichte die Rettung von 14 Basset Hound Hunden, die unter Bedingungen lebten, die mit dem Tierschutz unvereinbar waren. Der Einsatz führte außerdem zur Schließung einer illegalen Zucht, die außerhalb der geltenden Vorschriften operierte.

Die Maßnahme wurde von der Richterin María Mercedes Maiorano, Vorsitzende des Straf-, Ordnungs- und Vergehensgerichts Nr. 3, genehmigt, nachdem eine Untersuchung durch den Justizermittlungsdienst (CIJ) der Staatsanwaltschaft der Stadt eingeleitet worden war.

Alles begann mit der Anzeige eines Nachbarn, der auf mögliche Misshandlungen innerhalb der Einrichtung hinwies. Auf Grundlage dieser Informationen sammelten die Ermittler genügend Beweise, um die Durchsuchung zu beantragen und den Zustand der Tiere zu überprüfen.

14 Hunde aus einer illegalen Zucht in Almagro gerettet und der Kampf gegen Tiermissbrauch verstärkt. Foto: Infobae.
14 Hunde aus einer illegalen Zucht in Almagro gerettet und der Kampf gegen Tiermissbrauch verstärkt. Foto: Infobae.

Unhygienische Bedingungen und Gesundheitsrisiken für Tiere

Während der Inspektion fanden die Behörden 14 unkastrierte Exemplare, aufgeteilt in acht Männchen und sechs Weibchen. Die Hunde lebten in einer heruntergekommenen Umgebung mit Ansammlung von Exkrementen und offensichtlichen hygienischen Mängeln.

Außerdem wurde vor Ort die Präsenz von Insekten und Nagetieren festgestellt, Faktoren, die das Krankheitsrisiko erhöhten und die Lebensqualität der Tiere weiter verschlechterten.

Darüber hinaus stellten die am Einsatz beteiligten Tierärzte verschiedene Verletzungen fest, die mit mangelnder Hygiene, grundlegender Pflege und angemessener medizinischer Versorgung in Verbindung standen. Diese Bedingungen spiegelten ein Szenario von lang anhaltender Vernachlässigung und Verletzung des Tierschutzes wider.

Gemeinsame Arbeit zum Schutz der Tiere

Die Durchsuchung wurde vom CIJ koordiniert und fand unter Beteiligung der Abteilung für Umweltverbrechen und der Hundestaffel der Stadtpolizei statt.

Ebenso arbeiteten die Generaldirektion für Hunde und Hauskatzen und die Generaldirektion für Umweltkontrolle der Stadtregierung mit, um eine multidisziplinäre Intervention zu stärken, die auf die Schutz der Exemplare abzielt.

Anschließend wurden auf Anordnung des Staatsanwalts Blas Matías Michienzi, Leiter der auf Umweltfragen spezialisierten Staatsanwaltschaft (UFEMA), alle Hunde mittels Mikrochips identifiziert, um ihre Rückverfolgbarkeit und gesundheitliche Überwachung sicherzustellen.

Die Rolle des Tierheims und die gerichtlichen Maßnahmen

Nach der Rettung wurden die Tiere in das Tierheim El Campito gebracht, eine Organisation, die sich der Rettung und dem Schutz von Hunden, die Opfer von Vernachlässigung und Misshandlung sind, widmet.

Dort werden sie tierärztlich untersucht, medizinisch behandelt und spezialisiert betreut, um ihre körperliche und emotionale Rehabilitation zu fördern.

In der Zwischenzeit hat die Justiz den Verantwortlichen der Zucht wegen mutmaßlicher Tiermisshandlung und wegen Verstößen im Zusammenhang mit der Pflege von Haustieren angeklagt, in einem Fall, der noch untersucht wird.

14 Hunde aus einer illegalen Zucht in Almagro gerettet und der Kampf gegen Tiermissbrauch verstärkt. Foto: Infobae.
14 Hunde aus einer illegalen Zucht in Almagro gerettet und der Kampf gegen Tiermissbrauch verstärkt. Foto: Infobae.

Merkmale und Bedürfnisse der Rasse Basset Hound

Der Basset Hound ist eine ursprünglich zur Jagd durch Geruchsspur entwickelte Rasse. Er zeichnet sich durch seine kurzen Beine, den langen Körper und einen hochentwickelten Geruchssinn aus, der als einer der präzisesten unter den Hunden gilt.

Trotz seines ruhigen Erscheinungsbildes benötigt er häufige tierärztliche Kontrollen aufgrund seiner Neigung zu Gelenkproblemen, Fettleibigkeit und Ohrenerkrankungen. Daher benötigt er saubere Umgebungen, ausgewogene Ernährung und moderate körperliche Aktivität.

Außerdem handelt es sich um eine gesellige und liebevolle Rasse, die starke Bindungen zu Menschen aufbaut. Wenn sie eingesperrt, überfüllt oder vernachlässigt wird, kann sie körperliche und Verhaltensstörungen entwickeln, die ihr Wohlbefinden ernsthaft beeinträchtigen.

Ein Problem, das sich in verschiedenen Regionen wiederholt

Der Fall in Almagro reiht sich in andere kürzlich durchgeführte Verfahren in verschiedenen Teilen des Landes ein. In Guaymallén, Provinz Mendoza, wurden mehr als 80 Hunde gerettet, die schwere Gesundheitsprobleme aufwiesen.

Ebenso haben die Behörden in La Plata eine illegale Zucht aufgelöst und 13 Tiere gerettet, die sich in einem Zustand der Vernachlässigung befanden.

Im Stadtteil Saavedra von Buenos Aires wurden 23 erwachsene Hunde gerettet, die in Käfigen überfüllt und unter schlechten hygienischen Bedingungen gehalten wurden. Diese Vorfälle zeigen die Notwendigkeit, die Kontrollen zu verstärken, verantwortungsvolle Tierhaltung zu fördern und den effektiven Schutz der Tiere als wesentlichen Bestandteil eines respektvollen Zusammenlebens mit der Umwelt und der städtischen Biodiversität voranzutreiben.

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