Mendoza und YPF treiben das erste saubere Energieprojekt des RIGI voran: Wie der größte Solarpark der Provinz aussieht

Der Solarpark, der Mendozas ehrgeizigstes Projekt ist, ist nun Realität: Diese Woche wurde der Dienst von „El Quemado“ in Betrieb genommen, entwickelt von YPF Luz in Zusammenarbeit mit Emesa.

Das Projekt, das im Bezirk Las Heras angesiedelt ist, hat diese Woche seine Elektrifizierung 29 Tage vor dem vertraglichen Termin abgeschlossen.

So setzt die Investition von 220 Millionen USD einen Präzedenzfall im argentinischen Energiesektor.

Dieses Projekt wird somit zur ersten Investition in erneuerbare Energien des Landes, die im Rahmen des Anreizregimes für Großinvestitionen (RIGI) präsentiert und durchgeführt wurde.

13 Kilometer von Jocolí entfernt gelegen, nutzt dieser Solarpark in Mendoza eine Zone mit optimaler Strahlung, um saubere Energie zu erzeugen.

Parque solar El Quemado, en Mendoza
Solarpark El Quemado, in Mendoza.

Spitzentechnologie und beispiellose Ausführung für den größten Solarpark in Mendoza

Die Arbeiten wurden von dem Unternehmen Distrocuyo aus Mendoza durchgeführt, das es schaffte, das Projekt sogar sechs Tage vor dem sogenannten „unmöglichen Datum“ des Beschleunigungsplans abzuschließen.

Diese technische Meisterleistung umfasste die Koordination mehrerer spezialisierter Teams in Precommissioning, Inbetriebnahme und Servicebereitstellung.

Die Infrastruktur umfasst die erste GIS-Umspannstation des Interconnected System Cuyo, eine Technologie mit gasgekapselten Zellen, die mehr Sicherheit, Zuverlässigkeit bietet und weniger Platz benötigt.

Es wurde auch der erste 220/33 kV Transformator installiert, der die Tests für die zukünftige Einspeisung von Energie in das argentinische Interconnectionssystem (SADI) ermöglicht.

Mit der Elektrifizierung der Transformatorstation beginnt nun die Testphase für die schrittweise Integration der Photovoltaik-Erzeugung.

Sobald „El Quemado“ in Betrieb ist, wird es die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien erhöhen und das nationale Stromnetz stärken.

„Die vollständige Inbetriebnahme der Hochspannungsleitung Cruz de Piedra im Jahr 2024 – zusammen mit der jüngsten Elektrifizierung von ‚El Quemado‘ – zeigt das konkrete Engagement der Regierung von Mendoza, zusammen mit Emesa, ein robustes und sicheres Stromnetz zu konsolidieren“, betonte Jimena Latorre, Ministerin für Energie und Umwelt der Provinz.

Parque solar El Quemado, en Mendoza
Solarpark El Quemado, in Mendoza.

Die Kapazität und die Umweltvorteile von „El Quemado

Der neue Solarpark „El Quemado“ in Mendoza wird eine installierte Kapazität von 305 MW in seiner vollständigen Konfiguration erreichen.

Um dies zu erreichen, werden mehr als 515.000 Einheiten bifazialer Photovoltaik-Paneele auf 350 Hektar in Las Heras installiert.

Die Zahlen des Projekts spiegeln seine positive Umweltwirkung wider:

  • Es wird mehr als 274.000 Haushalte versorgen
  • Es wird die Emission von 455.378 Tonnen CO₂ pro Jahr vermeiden
  • Es wird während der Bauphase Arbeitsplätze für mehr als 400 Personen schaffen
  • Es werden mehr als 300.000 bifaziale Paneele in seiner ersten Phase verwendet

Die erste Phase des Solarparks sieht seine Inbetriebnahme im ersten Quartal 2026 nach einer Bauzeit von 18 Monaten vor.

Das Projekt wurde ursprünglich von Emesa als Teil ihrer Investitionsstrategie entwickelt und 2023 von YPF Luz erworben.

Mendoza strebt 700 MW erneuerbare Energie an

Die Regierung von Mendoza arbeitet in Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor daran, in den nächsten zwei Jahren 700 MW erneuerbare Leistung zu erreichen.

Mit insgesamt 305 MW stellt der Solarpark „El Quemado“ in Mendoza einen wesentlichen Beitrag zu diesem provinziellen Ziel dar.

Latorre hob die gemeinsame Arbeit zwischen Organisationen, Auftragnehmern und spezialisierten Teams hervor, sowie die institutionelle Unterstützung, um Projekte mit hoher Auswirkung für Mendoza und das Land voranzutreiben.

Diese strategischen Projekte zielen darauf ab, eine sauberere, effizientere und nachhaltigere Energiematrix für die gesamte Provinz zu konsolidieren.

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