Die Provinz Jujuy hat einen historischen Schritt gemacht, indem sie offiziell ihren Provincialen Plan für Integrierte Umweltbildung vorgestellt hat. Eine öffentliche Politik, die darauf abzielt, eine engagierte und bewusste Bürgerschaft angesichts der sozio-ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts aufzubauen.
Der Plan integriert Nachhaltigkeit als Querschnittsthema auf allen Ebenen und in allen Modalitäten des Bildungssystems und festigt die Bildung als Motor der Transformation.
Eine beispiellose institutionelle Präsentation
Die Einführung fand im Komplex des Bildungsministeriums statt, mit der Teilnahme der Ministerinnen für Umwelt und Klimawandel, María Inés Zigarán, und für Bildung, Miriam Serrano, zusammen mit technischen Teams, Direktoren der verschiedenen Ebenen, Lehrern und Beamten beider Ministerien.
Der Plan wurde von den Teams der Exekutivkoordination für die Umsetzung des Provinzgesetzes zur Umweltbildung (Nr. 6.105) ausgearbeitet, ein Pioniergesetz, das in Jujuy zwei Jahre vor dem Nationalen Gesetz zur Integrierten Umweltbildung verabschiedet wurde.
Politisches und soziales Engagement
Ministerin Zigarán hob die gemeinsame Arbeit der technischen Teams und der Agentur für Wissenschaft, Technologie und Innovation, geleitet von Luis Bono, hervor und betonte, dass dieser Plan „einen Meilenstein und ein beispielloses Ereignis in unserem Land“ darstellt.
Sie erinnerte an die seit 2016 begonnenen Maßnahmen im Bereich der Lehrpläne und Schulprojekte und betonte die Bedeutung der Umweltbildung im Kontext der dreifachen Umweltkrise: Verschmutzung, Klimawandel und Verlust der Biodiversität.
„Es ist ein kraftvolles, dynamisches und bereicherndes Werkzeug, das uns hilft, eine moralische intergenerationelle Verpflichtung angesichts der Dringlichkeit dieser Krise, die auch zivilisatorisch ist, einzugehen“, erklärte sie.
Zigarán betonte auch, dass die Umweltagenda in die Reform der Provinzverfassung aufgenommen wurde, wodurch der Umweltbildung ein zentraler Platz im rechtlichen Rahmen von Jujuy eingeräumt wird.

Ein Fahrplan für Nachhaltigkeit
Ministerin Serrano betonte ihrerseits, dass der Plan die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Sichtweise der Umwelt als Querschnittsthema auf allen Bildungsebenen aufgreift.
„Es ist ein Fahrplan, der uns mit strategischen Linien zeigt, wohin wir gehen müssen, mit kontinuierlicher Lehrerfortbildung, pädagogischer Innovation und der Rolle der Gemeinschaft bei der Schaffung kollektiver Projekte zum Schutz der Umwelt“, sagte sie.
Sie hob auch die Arbeit von Lehrern und Schülern auf Messen und Ausstellungen mit auf nationaler Ebene anerkannten Projekten hervor und bekräftigte, dass das Bildungswesen die Rolle der Förderer des Schutzes von Mutter Erde, Pachamama, übernehmen wird.
Reichweite und Ziele des Plans
Der Provinciale Plan für Integrierte Umweltbildung umfasst alle Bildungseinrichtungen in staatlicher, privater, kommunaler, sozialer und genossenschaftlicher Trägerschaft und berücksichtigt die territoriale, kulturelle und ökologische Vielfalt der Provinz.
Er erkennt die dringenden Herausforderungen der Umweltagenda an:
- Verlust der Biodiversität.
- Abfallmanagement.
- Verschmutzung.
- Auswirkungen des Klimawandels.
Strategische Achsen
Die Strategie gliedert sich in vier zentrale Achsen, die kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen leiten:
- Initiale und kontinuierliche Lehrerfortbildung: permanente Schulung zur Integration der Nachhaltigkeit in die Bildungspraxis.
- Pädagogische Innovation: neue Ressourcen und Methoden zur Integration der Umwelt in den Unterricht.
- Gemeinschaftliche Beteiligung: kollektive Projekte, die die Gesellschaft in den Umweltschutz einbeziehen.
- Umfassende Bewertung und Überwachung: systematische Überwachung zur Gewährleistung effektiver und aktueller Ergebnisse.
Mit der Vorstellung dieses Plans beginnt Jujuy eine neue Phase, die sein politisches und institutionelles Engagement für die Umweltagenda bekräftigt. Bildung wird zum transformierenden Element, um eine nachhaltigere Gegenwart und eine widerstandsfähige Zukunft zu schaffen, und stärkt die aktive und verantwortungsvolle Bürgerschaft, die die Provinz benötigt, um die sozio-ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen.



