Die dritte Ausgabe von „Zukunftsfähige Zukunft in San Juan gestalten“ fand im Umweltzentrum Anchipurac statt, mit der Teilnahme von mehr als 150 Vertretern aus dem privaten Sektor, Regierungsbehörden, Gesetzgebern, Akademikern und sozialen Organisationen. Die Veranstaltung wurde von der Abgeordnetenkammer der Provinz als von Umwelt- und Sozialinteresse erklärt und erhielt die akademische Unterstützung der Universidad Católica de Cuyo.
Angetrieben von Sistema B Argentina und den B-Unternehmen Conexxión, DAMS und Broker Andino, mit Unterstützung der Provinzregierung und der Banco San Juan, zielte das Treffen darauf ab, die Gegenwart zu analysieren und ein nachhaltiges Produktionsmodell für die Provinz zu projizieren.
Institutionelle Stimmen
- Fernanda Mierez, Mitbegründerin von Sistema B Argentina, betonte, dass Wachstum nur dann wertvoll ist, wenn die Menschen im Mittelpunkt stehen und die natürlichen Ressourcen geschützt werden.
- Gustavo Fernández, Minister für Produktion, Arbeit und Innovation, hob die Notwendigkeit einer Entwicklungsstrategie mit dreifacher Wirkung: wirtschaftlich, sozial und ökologisch hervor.
- Federico Ríos Yañez, Umweltsekretär, bekräftigte, dass die Umwelt Staatspolitik ist und die Zusammenarbeit mit dem Produktionssektor entscheidend ist.

Panels und Reflexionen
Das erste Panel, „Brücken für die Skalierung der nachhaltigen Entwicklung“, brachte lokale Akteure zusammen:
- Nancy Picón, nationale Abgeordnete, hob den Bergbau als Wachstumsmotor im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit hervor.
- Alberto Rositano, Banco San Juan, betonte die Bedeutung der Verbindung von Investitionen, Territorium und Nachhaltigkeit.
- Ricardo Martínez, ehemaliger Präsident der Bergbaukammer, sprach über Governance als grundlegendes Prinzip.
- Lucía Feced, GDFE, teilte Erfahrungen zur Alphabetisierung, die von Unternehmen und Stiftungen unterstützt werden.
Das zweite Panel, „Geschäftsmodelle mit Wirkung“, zeigte Beispiele von B-Unternehmen:
- Buplasa, das von traditionellen Kunststoffen zur Kreislaufwirtschaft überging.
- Ecofactory, Hersteller von wiederverwendbaren Taschen und kompostierbaren Biokunststoffen.
- Coripa, das in der B-Impact-Bewertung Wert fand, um sein Management neu zu organisieren.
- Grupo SOIFE, das seinen Beitrag in Comodoro Rivadavia über den Gesundheitssektor hinaus diversifiziert.
B-Unternehmen in San Juan
Die lokalen B-Unternehmen —Conexxión, DAMS und Broker Andino— teilten ihre Erfahrungen und betonten, dass immer mehr Unternehmen auf dieses Modell umsteigen. Marina Arias, Geschäftsführerin von Sistema B Argentina, schloss mit einer klaren Botschaft: „Entwicklung muss nachhaltig sein. Andernfalls ist es keine Entwicklung“.
Das Treffen machte deutlich, dass San Juan bestrebt ist, ein neues produktives Paradigma zu festigen, bei dem die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit Nachhaltigkeit und dem Wohl der Gemeinschaft verbunden ist. Die Zusammenarbeit zwischen Staat, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erscheint als der Weg, um eine langfristige Zukunft zu sichern.



