Ein Tamandua und 34 gerettete Tiere in Córdoba freigelassen in einer Schlüsselaktion für den Naturschutz

Ein Tamandua und weitere 34 Exemplare der Wildfauna erlangten ihre Freiheit zurück im Norden des Departements Punilla, Córdoba. Die Initiative wurde vom technischen Team der Umweltpolizei geleitet, das dem Ministerium für Umwelt und Kreislaufwirtschaft untersteht.

Die Aktion wurde zu einem weiteren Schritt im Kampf gegen den illegalen Handel, eine der Hauptbedrohungen für die Biodiversität. Der Tamandua war im November in Villa Quilino gefunden worden, nachdem eine Nachbarin ihn in ihrem Garten entdeckt hatte.

Nach der Rettung wurde das Tier in das Zentrum Tatú Carreta gebracht, wo es eine umfassende Rehabilitation durchlief. Nach der tierärztlichen Entlassung bewerteten Spezialisten das Wiedereinführungsgebiet und bestätigten, dass es die Bedingungen erfüllte, um sein Überleben zu gewährleisten.

Ein Tamandua und 34 gerettete Tiere werden in Córdoba freigelassen. Foto: Regierung von Córdoba.
Ein Tamandua und 34 gerettete Tiere werden in Córdoba freigelassen. Foto: Regierung von Córdoba.

Die Rückkehr von 34 Wildtieren in ihre natürliche Umgebung

Zusammen mit dem Tamandua wurden 34 gerettete Arten in Kontrolloperationen freigelassen. Darunter befanden sich eine Wildkatze und eine große Gruppe einheimischer Vögel. Die Vögel umfassten Reinamoras, Könige des Waldes, kleine Pfefferfresser, schwarzköpfige Vögel und Goldschnäbel.

Alle Exemplare hatten die obligatorische Quarantäne absolviert. Die Wiedereingliederung erfolgte in Anwesenheit von Umweltbehörden und technischen Teams des MAyEC und von Tatú Carreta. Die Operation zielte auch darauf ab, die Bedeutung der Meldung von Risikosituationen für die lokale Fauna zu verstärken.

Eine Schlüsselart für das Gleichgewicht der Ökosysteme

Der Tamandua, auch als Ameisenbär bekannt, spielt eine wesentliche Rolle bei der natürlichen Kontrolle von Insekten. Seine Anwesenheit trägt zur Gesundheit der einheimischen Wälder und zum Gleichgewicht der Nahrungsketten bei. Es handelt sich um eine Art mit einsamen Gewohnheiten, die auf gesunde und verbundene Umgebungen angewiesen ist, um zu überleben.

Im Land steht der Tamandua unter Druck durch den Verlust von Lebensräumen, Brände und Überfahrungen. Hinzu kommt der illegale Fang, der besonders junge Exemplare betrifft. Obwohl er nicht als kritisch gefährdete Art eingestuft ist, erfordert seine Erhaltung kontinuierliche Maßnahmen und ständige Überwachung.

Die Rettung von Tieren, die desorientiert, verletzt oder illegal festgehalten werden, ist entscheidend für ihre Erholung. Die Rehabilitationszentren ermöglichen die notwendige tierärztliche Versorgung für ihre Wiedereingliederung. Diese Institutionen fungieren als erste Verteidigungslinie gegen Umweltverbrechen.

Ein Tamandua und 34 gerettete Tiere werden in Córdoba freigelassen. Foto: Regierung von Córdoba.
Ein Tamandua und 34 gerettete Tiere werden in Córdoba freigelassen. Foto: Regierung von Córdoba.

Welche Gesetze schützen die Wildfauna in Argentinien

Das Nationale Gesetz zum Schutz der Fauna legt den Schutz der Wildtiere fest. Es verbietet die Jagd, den Fang, den Transport und den nicht genehmigten Handel mit einheimischen Arten. Es ist die rechtliche Grundlage, die es ermöglicht, den illegalen Handel im gesamten Staatsgebiet zu sanktionieren.

Jede Provinz verfügt über eigene Vorschriften, die die Kontrollen verstärken. In Córdoba koordiniert die Umweltpolizei Operationen, Transporte und Freilassungen. Dies ermöglicht es, schnell zu handeln bei Meldungen von Anwohnern oder Risikosituationen.

Der Tierhandel als direkte Umweltbedrohung

Der Tierhandel ist eine der Hauptursachen für den Verlust der Biodiversität. Er entzieht reproduktive Individuen ihren Ökosystemen und schwächt ganze Populationen. Die Bürgeranzeige ist entscheidend, um diese illegalen Netzwerke zu stoppen.

Wenn verletzte, kranke oder gefährdete Wildtiere beobachtet werden, kann die Umweltpolizei über WhatsApp unter 351-3108709 kontaktiert werden. Es kann auch die Umweltpatrouille unter 0351-4344163 informiert oder die 911 angerufen werden. Das frühzeitige Eingreifen reduziert das Risiko für die Tiere und für die nahegelegenen Gemeinden.

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