Hipólito, das historische Nilpferd des Bioparks (ehemaliger Zoo) von La Plata, ist gestorben

Nach einem schweren Verdauungsproblem verlor das 26-jährige Exemplar aufgrund eines Herz-Kreislauf-Stillstands das Leben, der historische Flusspferd.

Der Biopark La Plata bestätigte den Tod von Hipólito, dem ikonischen männlichen Flusspferd, das fast zwanzig Jahre lang im Gehege lebte. Das Exemplar starb in den frühen Morgenstunden dieses Freitags an einem Herz-Kreislauf-Stillstand, verursacht durch eine systemische Verschlechterung seines körperlichen Zustands, gemäß dem offiziellen Bericht der Einrichtung.

Das Tier war fast 26 Jahre alt und wurde im Jahr 2000 in Gefangenschaft geboren. Es kam im Alter von acht Jahren in die Hauptstadt von Buenos Aires, nachdem es seit dem fünften Lebensjahr in einem anderen Zoo verbracht hatte.

Während seiner Zeit in der Stadt lebte es mit einem Weibchen namens Mafalda zusammen, mit dem es ein Junges namens Felipe zeugte.

Ein Symbol des Bioparks

Im Laufe der Zeit wurde Hipólito zu einem der markantesten Bewohner des Ortes. Sein Aufenthalt fiel mit der institutionellen Transformation des ehemaligen Zoos von La Plata zusammen, der 2016 seine Umwandlung in einen Biopark begann, um das Tierwohl zu priorisieren und das traditionelle Ausstellungsschema hinter sich zu lassen.

Nach dieser Veränderung schloss das Gelände seine Türen für die allgemeine Öffentlichkeit, um als Zentrum für Pflege, Erhaltung und Forschung von Fauna zu fungieren, mit Zugang nur für Fachpersonal.

Eine auf Vertrauen basierende Bindung

Fast zwei Jahrzehnte lang zeichnete sich das Flusspferd durch sein sanftes Temperament und die Sicherheitsbindung aus, die es mit seinen Pflegern und dem Tierärzteteam einging. Diese Besonderheit erleichterte die Anwendung außergewöhnlicher Arbeitsdynamiken für Exemplare dieser Größe und Art.

Die Leitung des Bioparks betonte, dass sein kooperativer Charakter Trainings ermöglichte, die den Stress bei Gesundheitschecks minimierten. Durch diese Maßnahmen führten die Fachleute Aufgaben wie tägliche Mundreinigungen und Zahnkürzungen durch, ohne auf invasive Methoden zurückzugreifen.

Ein bedeutendes Ereignis fand im Jahr 2025 statt, als die Techniker Blutentnahmen durch Training durchführten, ohne auf Sedierung zurückzugreifen. Dieses Verfahren wurde als ein beispielloses Ereignis in den Wildtierzentren von Argentinien bezeichnet.

Klinische Vorgeschichte und Schwierigkeiten

Der Gesundheitszustand des Exemplars erforderte in der letzten Zeit eine spezifische Überwachung. Im Jahr 2025 unterzog sich Hipólito einer hochkomplexen Operation, die einen bedeutenden Präzedenzfall für die Tiermedizin für Wildtiere im Land darstellte. Diese Operation wurde damals als Erfolg gewertet.

In den Wochen zuvor begann jedoch ein schweres Verdauungsproblem aufzutreten, das zu einer allmählichen Verschlechterung seiner allgemeinen Gesundheit führte. Angesichts dieser Situation implementierte das multidisziplinäre Technikteam (Spezialisten für Ernährung, Biologie, Tiermedizin und Tierverhalten) verschiedene Protokolle, um seine Stabilität zu gewährleisten.

Die therapeutischen Maßnahmen umfassten den Einsatz von Schmerzmitteln, Magenschutzmitteln und Antibiotikatherapie, zusammen mit einer ständigen Überwachung zur Bewertung seines klinischen Fortschritts.

Das Ende und seine Bedeutung

Trotz des Engagements des professionellen Teams verschlechterte sich der Zustand des Flusspferds in den letzten Stunden. Schließlich führte in den frühen Morgenstunden des Freitags ein Herz-Kreislauf-Stillstand zu seinem Tod.

Die Institution drückte ihr Bedauern über den Tod aus und hob die anhaltende Arbeit ihrer technischen Teams hervor. In einer Mitteilung betonten sie, dass Hipólito ein wesentlicher Bestandteil bei der Implementierung von neuen Managementpraktiken und präventiver Medizin bei großen Säugetieren war.

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