Die Justiz hat ein beispielloses Urteil zur effektiven Vollstreckung erlassen und zudem das endgültige Sorgerecht für sechs Hunde einer NGO übertragen. Dieses Gerichtsverfahren setzt einen wichtigen Präzedenzfall für die Provinz Mendoza.
Die Justizbehörde von Mendoza hat eine als historisch geltende Entscheidung in einem Fall von Tierquälerei getroffen. Zum ersten Mal wurde eine effektive Freiheitsstrafe im Zusammenhang mit Hunden verhängt, wobei das Urteil auf der Anerkennung dieser als „fühlende Wesen“ basiert.
Laut Mitteilung der Asociación Protectora de Equinos Mendocinos (PEMPA) über ihre digitalen Plattformen sind die Protagonisten dieser gerichtlichen Maßnahme sechs Tiere —Yuma, Barbucha, Bigotes, Tornadito, Indio und Carmela—, die kritische Misshandlungsszenarien erlitten haben.
Als fühlende Wesen erklärt
Das Urteil, erlassen von Richter Gabriel Bragagnolo vom Strafgericht N°2, legte nicht nur eine effektive Strafe von zwei Monaten und einem Tag fest (was die Festnahme des Täters bedeutete), sondern ordnete auch an, dass das endgültige Sorgerecht für die Hunde unter der Verantwortung der NGO bleibt, um ihr Wohlergehen dauerhaft zu gewährleisten.
Einer der bedeutendsten Pfeiler dieses Urteils ist, dass es die Tiere ausdrücklich als fühlende Wesen definiert. Dieser Ansatz, gefördert von der Klage, beginnt sich als ein wichtiger rechtlicher Präzedenzfall in der Region zu etablieren.
Dieser Fortschritt stellt einen grundlegenden Schritt in der rechtlichen Interpretation in Bezug auf den rechtlichen Status der Tiere dar, eine Debatte, die in den letzten Jahren in Mendoza mit bemerkenswerten Fortschritten an Bedeutung gewonnen hat.
Von PEMPA, der als Kläger auftrat, wurde ihre Unterstützung der Staatsanwaltschaft betont und die Notwendigkeit hervorgehoben, zu viel robusteren Schutzvorschriften für nicht-menschliche Tiere überzugehen.
Die Organisation erklärte, dass dieses Urteil nicht nur die direkten Opfer dieses Vorfalls schützt, sondern auch einen Fahrplan für die kommenden Gerichtsverfahren wegen Tierquälerei zeichnet.
Schließlich drückte die Vereinigung ihre Dankbarkeit für die gemeinsame Arbeit verschiedener Organisationen aus, darunter die Ruralpolizei, die Untersuchungseinheit des Departements (UID) von Las Heras, die auf Tierquälerei spezialisierte Staatsanwaltschaft und der Bereich Zoonose.




