
El abandono de perros en Córdoba remarca la importancia de fortalecer programas de educación ambiental, como los programas de castración. Foto: Unsplash.
Der Anstieg der Hundeverluste in der Stadt Córdoba hat sich als ein Umwelt- und Sozialproblem etabliert, das Tierschutzorganisationen und Tierärzte beunruhigt. Die Präsenz von heimatlosen Tieren wirkt sich sowohl auf ihr Wohlbefinden als auch auf das Gleichgewicht der städtischen und ländlichen Umgebungen aus.
Obwohl es keine offiziellen Statistiken über die Anzahl der Hunde, die auf den Straßen der Provinz leben, gibt, sind sich Experten einig, dass das Phänomen sich in den letzten Jahren erheblich verändert hat. Derzeit hatte der Großteil dieser Tiere ein Zuhause, bevor sie ausgesetzt wurden.
Neben dem Leid, das die Hunde ertragen, erhöht diese Situation die Nachfrage nach Tierheimen, tierärztlichen Diensten und kommunalen Programmen, die auf die Bevölkerungssteuerung und den Tierschutz abzielen.
Die Organisationen, die sich dem Tierrettung widmen, behaupten, dass die Anzahl der Aussetzungen weiter zunimmt. Laut Cani Jelp erhalten sie monatlich zwischen 25 und 30 Hunde, eine Zahl, die das Ausmaß des Problems in der Stadt Córdoba widerspiegelt.
Allerdings ist die Verfügbarkeit von Platz unzureichend, um auf alle Fälle zu reagieren. Aus diesem Grund priorisieren die Tierheime den Eintritt von Tieren mit schweren Krankheiten, Verletzungen oder offensichtlichen Missbrauchsspuren.
Viele gerettete Hunde weisen zudem durch Zecken übertragene Blutparasiten sowie Unterernährung, Wunden und Infektionen auf, die langwierige Behandlungen erfordern, bevor sie zur Adoption freigegeben werden können.
Ein weiterer von Experten festgestellter Wandel betrifft den Ursprung der Tiere, die sich im öffentlichen Raum aufhalten. Derzeit stammen fast alle aus Haushalten, in denen sie aus verschiedenen Gründen ausgesetzt wurden.
Ebenso betrifft das Problem nicht mehr nur Mischlingshunde. Auch Rassehunde werden häufig ausgesetzt, wenn sie mehr medizinische Betreuung benötigen oder Verhaltensprobleme aufweisen.
Tierärzte warnen auch vor einer anderen üblichen Praxis: Besitzer, die ihren Haustieren erlauben, tagsüber frei herumzulaufen. Obwohl diese Tiere einen Besitzer haben, sind sie Unfällen, Krankheiten, unkontrollierter Fortpflanzung und Konflikten mit der städtischen Fauna ausgesetzt.
Experten sind der Ansicht, dass Kastrationskampagnen ein wesentliches Instrument zur Kontrolle der Hundepopulation darstellen. Sie betonen jedoch, dass sie allein nicht ausreichen, um eine zunehmend komplexe Situation zu lösen.
In diesem Sinne wird die Notwendigkeit betont, Register einzuführen, die es ermöglichen, die Anzahl der Tiere zu kennen, welche sterilisiert wurden und was anschließend mit ihnen passiert. Diese Informationen würden die Planung effektiver öffentlicher Politiken erleichtern.
Gleichzeitig wird auf die Bedeutung der Stärkung von Umweltbildungsprogrammen, verantwortungsvoller Adoption, Identifikation durch Mikrochips und Kontrollen der Tierhaltung hingewiesen, um den Verlust und seine Folgen zu reduzieren.
Zu verhindern, dass ein Hund in eine Straßenlage gerät, beginnt lange bevor wirtschaftliche Schwierigkeiten oder familiäre Veränderungen auftreten. Verantwortungsvolle Tierhaltung bedeutet, eine Verpflichtung einzugehen, die das ganze Leben des Tieres über besteht.
Zu den effektivsten Maßnahmen gehören die Sterilisation, die Identifikation, die Impfung und die regelmäßige tierärztliche Betreuung. Es ist auch entscheidend, im Voraus zu prüfen, ob die notwendigen Ressourcen, Zeit und Raum vorhanden sind, bevor man ein Haustier adoptiert.
Wenn eine Familie Schwierigkeiten hat, die Pflege fortzusetzen, wird empfohlen, Alternativen wie Pflegenetzwerke, Schutzvereine oder verantwortungsvolle Adoptionsprozesse zu suchen. Auf diese Weise wird verhindert, dass das Tier Krankheiten, Unfällen, Hunger oder Missbrauch ausgesetzt wird, während gleichzeitig die durch das Wachstum von ausgesetzten Hundepopulationen in städtischen Ökosystemen verursachten Umweltauswirkungen reduziert werden.
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