Das Ministerium für Ökologie von Misiones und das Rettungszentrum Ohana haben eine neue Freilassung von Wildtieren im Provinzpark Moconá durchgeführt.
Neun Tiere — ein Tamandua, ein Tukan und sieben Affen — kehrten in ihre Umgebung zurück, nachdem sie ihre jeweiligen Rehabilitationsprozesse abgeschlossen hatten.
Die Freilassung von Wildtieren umfasste Exemplare, die aufgrund von Verkehrsunfällen, illegalem Handel und häuslicher Haltung ins Zentrum gelangten. Jedes durchlief ein spezifisches Protokoll, bevor es die medizinische Entlassung erhielt.
Freilassung von Wildtieren in Misiones: die geretteten Tiere
Die neun freigelassenen Exemplare gehören zu drei einheimischen Arten der Region:
- Tamandua (Tamandua tetradactyla): kam ins Zentrum, nachdem es einen Verkehrsunfall mit Schulterblattbruch erlitten hatte.
- Grüner Schnabeltukan (Ramphastos dicolorus): wurde aus einer Situation des illegalen Handels mit Wildtieren gerettet.
- Schwarze Kapuzineraffen (Sapajus nigritus): fünf Exemplare, die mit Haustierhaltung in verschiedenen Orten von Misiones in Verbindung stehen.

Einige der Affen wurden von der Mbya Guaraní Gemeinschaft und den Umweltsicherheitskräften übergeben. Andere stammten aus häuslicher Haltung.
Wie der Rehabilitationsprozess verlief
Der Tamandua erhielt nach dem Unfall eine Erstversorgung zur Stabilisierung. Er hatte einen Schulterblattbruch ohne neurologische Beeinträchtigung und durchlief eine sanitäre Quarantäne, medizinische Behandlung und spezifische Überwachung der Verletzung.
Eine progressive funktionale Rehabilitation ermöglichte es ihm, seine terrestrische und arboreale Mobilität vollständig wiederherzustellen.
Später wurde er in ein Außengehege verlegt, wo er seine Genesung vor der Freilassung von Wildtieren abschloss.
Der grüne Schnabeltukan durchlief seinerseits eine sanitäre Quarantäne und regelmäßige klinische Kontrollen. Er absolvierte auch einen Stärkungsprozess im Fluggehege und zeigte autonome Ernährung und gute Fluchtreaktionen.

Die schwarzen Kapuzineraffen durchliefen einen progressiven Prozess der Entwöhnung vom menschlichen Kontakt. Mit der Zeit bildeten sie eine stabile soziale Struktur und festigten wesentliche Fähigkeiten.
Zu diesen Fähigkeiten gehören die arboreale Fortbewegung, die autonome Nahrungssuche und das Wachsamkeitsverhalten. Die Gruppe wurde als funktionale soziale Einheit für das Leben in der Wildnis integriert.
Alle Tiere wurden mit klinischen Parametern innerhalb der normalen Werte und mit Wachsamkeits- und Fluchtverhalten, die für jede Art angemessen sind, entlassen.
Die neue Freilassung von Wildtieren im Provinzpark Moconá bekräftigt die gemeinsame Arbeit zwischen dem Provinzstaat und den Rettungszentren zur Erhaltung einheimischer Arten des Ökosystems von Misiones.



