Reisen mit Haustieren in Fernbussen und -zügen: die neue Regelung in Argentinien

Die argentinische Regierung hat die Richtlinien für Reisen mit Haustieren und den Transport von Haustieren im landgebundenen Verkehr unter föderaler Gerichtsbarkeit offiziell festgelegt. Die Maßnahme legt Anforderungen an Sicherheit, Gesundheit und Zusammenleben fest.

Ab diesem Dienstag haben Passagiere in Argentinien einen neuen Rechtsrahmen, um mit ihren Haustieren zu reisen. Durch die Resolution 2076/2025 des Verkehrsministeriums hat das Wirtschaftsministerium formell die Reisen mit Haustieren in Fernbussen und Zügen genehmigt, wodurch die Bedingungen dieser Dienste denen im Luftverkehrssektor gleichgestellt werden.

Diese Regierungsentscheidung zielt darauf ab, das landgebundene Verkehrssystem zu modernisieren, indem Verbote aufgehoben werden, die in einigen Fällen Jahrzehnte alt sind. Die Vorschrift priorisiert das Wohl der Tiere und die Verkehrssicherheit und legt fest, dass die volle Verantwortung für den Transport beim Eigentümer oder Begleiter liegt.

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Anforderungen und Bedingungen für den Transport

Um Reisen mit Haustieren in Fernbussen und Zügen durchführen zu können, müssen die Nutzer eine Reihe strenger Richtlinien einhalten:

  • Alter und Anzahl: Es ist nur der Transport eines Haustieres pro Passagier über 18 Jahren erlaubt.

  • Transportbehälter: Haustiere müssen zwingend in einer geschlossenen Transportbox reisen, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurde und Belüftung und Schutz gewährleistet.

  • Platzierung im Fahrzeug: Der Behälter kann auf dem Schoß des Besitzers, unter dem Vordersitz oder auf dem benachbarten Sitz (sofern das zusätzliche Ticket bezahlt wurde) platziert werden, wobei er in letzterem Fall mit dem Sicherheitsgurt befestigt sein muss.

  • Gesundheitsdokumentation: Es ist zwingend erforderlich, den aktuellen Tollwutimpfnachweis und alle anderen von der Behörde oder dem Unternehmen geforderten Gesundheitszertifikate mitzuführen.

Autonomie der Unternehmen und Ausnahmen

Obwohl der Staat den regulatorischen Mindeststandard festlegt, haben die Transportunternehmen die Befugnis, zusätzliche betriebliche Aspekte zu definieren. Dazu gehört die Festlegung von Rassen, Arten, maximal zulässigen Gewichten und den entsprechenden Gebühren für den Transportservice. Ebenso müssen die Unternehmen gekennzeichnete Wartebereiche in den Terminals anpassen und Desinfektionsprotokolle nach jeder Fahrt gewährleisten.

Es ist zu beachten, dass Blindenhunde oder Assistenzhunde für Menschen mit Behinderungen von diesen neuen Beschränkungen ausgenommen sind und weiterhin ihr spezielles kostenloses Zugangsrecht ohne Transportbehälter gemäß Gesetz 26.858 behalten.

Mit dieser Maßnahme zielt die Exekutive darauf ab, die Verfahren zu vereinfachen und eine inklusivere und komfortablere Reiseerfahrung für diejenigen zu fördern, die sich mit ihren Haustieren im Land fortbewegen möchten.

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